Realschule: Besondere Vorzeichen im Kurhaussaal

Die Realschule Triberg startete als erste Schule der Raumschaft am Mittwoch vor dem Vatertag mit den Deutschprüfungen. 61 Zehntklässler hatten sich um 8 Uhr im Kurhaus im großen Saal eingefunden. „Sie sind den Umständen entsprechend gut vorbereitet“, sagte Schulleiter Thomas Serazio. Es seien dennoch besondere Vorzeichen, unter denen die Schüler von Simone Rössler (10a), Thomas Birmele (10b) und Julia Baumann (10c) ihre schriftliche Deutschprüfung angingen. Vier Themenbereiche von der Interpretation eines lyrischen Textes, ein Prosatext, die Interpretation einer Lektüre (No & Ich) sowie ein Kompendium, die Erörterung über die „Herausforderung Digitalisierung“ standen zur Wahl. Kommende Woche stehen am Montag Mathe und am Mittwoch Englisch an.

Mit Abstand knallvoll ist das Triberger Kurhaus – 61 Schüler der Realschule stellen sich der Deutschprüfung.
Mit Abstand knallvoll ist das Triberger Kurhaus – 61 Schüler der Realschule stellen sich der Deutschprüfung. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Werkrealschule: Keine Wackelkandidaten im Musiksaal

Um 8.30 Uhr begann an der Dom-Clemente-Schule Schonach die Deutschprüfung. Für 16 Werkrealschüler reichte der Musiksaal aus, um die Abstandsregeln einzuhalten. „Wir haben die Abschlussschüler in den letzten Wochen mit Aufgaben bombardiert – eigentlich müssten alle hervorragend vorbereitet sein“, war sich Schulleiterin Sabine Emde sicher. Zudem sei kein Schüler Wackelkandidat – eigentlich müssten es alle schaffen, so Emde. Sechs Aufgaben, von denen die fünfte schon im Vorfeld gestrichen wurde, warteten auf die Prüflinge, im zweiten Teil war ein Aufsatz zu schreiben über ein Thema, das aus den vorangegangenen Aufgaben zu wählen war – darunter eine Stellungnahme zu dem Text des Pianisten Lang-Lang – „Ich lerne geduldig zu sein“. Alternativ konnten sie Themen wählen, bei denen es um „Wendepunkte“ ging.

In der Dom-Clemente-Schule Schonach reicht für die 16 Schüler der Abschlussklasse der Musiksaal.
In der Dom-Clemente-Schule Schonach reicht für die 16 Schüler der Abschlussklasse der Musiksaal. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Gymnasium: Erleuchtung in der Sporthalle

Die längste Prüfungsdauer hatten am Mittwoch die 46 Abiturienten. Zwar begann deren Prüfung, die in der schuleigenen Sporthalle mit deutlichem Sicherheitsabstand stattfand, erst um 9 Uhr – allerdings war der letzte Abgabetermin erst um 14.30 Uhr. Zur Wahl standen einer Betrachtung der Texte „Der goldne Topf“ von E.T.A. Hoffmann und „Steppenwolf“ von Hermann Hesse, einer vergleichenden Gedichtinterpretation, der Interpretation eines Kurzprosatextes, einem Essay oder eine analytische Erörterung zu einem Zeitungsartikel. Wieder einmal gab es in allerletzter Minute eine „redaktionelle Korrektur“ – zwei Verse in der Gedichtinterpretation waren in eine Zeile gerutscht – für Schulleiter Oliver Kiefer nicht wirklich nachvollziehbar. „Da schauen so viele Fachleute drüber, das darf eigentlich nicht passieren“, sagte er. In einer Hauruck-Aktion seien in der Halle zudem noch drei zusätzliche LED-Strahler angebracht worden, damit es richtig hell wurde.

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„Unsere Schüler haben das Homeschooling richtig ernstgenommen, daher müssten sie bestens vorbereitet sein“, befand Kiefer. Er erwarte gute Ergebnisse, nicht nur in Deutsch. Anders sieht er das bei den Elftklässlern: „Denen geht eine ganz wichtige Zeit verloren.“ In der kommenden Woche werde es auch bei Englisch- am Montag sowie Mathe am Dienstag noch einmal voll in der Halle.Donnerstag werden dann die kleinen Fächer im Schulhaus verteilt geprüft.

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