Die Freunde klassischer Musik dürfen sich freuen. Im Rathaussaal der Wasserfallstadt wurde die dritte CD des Barock­ensembles der Wiener Symphoniker aus der Reihe „Musica caelestis Triberg“ vorgestellt. Vorwiegend verantwortlich dafür ist der Konzertmanager Dolf Peter Oebbecke.

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Bürgermeister Gallus Strobel freute sich sichtlich über die CD „Deo gratias“ und gratulierte Dolf Peter Oebbecke und seiner Frau Christa für ihre unermüdliche und mit Akribie geleistete Kulturarbeit, die das in Schonach wohnhafte Ehepaar schon im Jahr 2004 übernommen hat.

Stadt und Kirche bleiben dabei

Strobel unterstrich die Freundschaft mit dem Ensemble und sagte auch für kommende Projekte die volle Unterstützung der Stadt Triberg zu. Dem stimmten indes Pfarrer Andreas Treuer und Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold ebenfalls vollauf zu.

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„Leider wird es in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie kein Konzert mehr geben, aber wir sind bereits für das kommende Jahr vorbereitet. Dann wird das Barockensemble wieder bei uns zu Gast sein und vier Konzerte zum Thema Johann Sebastian Bach geben“, kündigte Oebbecke an.

Vierte Reihe findet ihr Ende

Euphorisch und mit gewohntem Temperament präsentierte er die dritte Scheibe der anspruchsvollen vierten Konzertreihe. Diese Staffel, die mit ihren exzellenten Darbietungen erneut Furore machte, war auf insgesamt drei Jahre ausgelegt und fand jetzt ihren Abschluss.

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Die Verantwortlichen brachten die Qualität des Ensembles im Flyer auszugsweise auf einen Punkt: „Sie spielen nicht auf authentischen historischen Instrumenten, sondern auf denen, die sie im großen Orchester der Wiener spielen und perfekt beherrschen.“

Birnbaum und Birwe seit 2004 dabei

„Mit der Herausgabe dieser CD ist auch die Reihe ‚Musica caelestis Triberg‚ erfolgreich abgeschlossen. Dafür danke ich neben dem ‚Kopf‘ des musikalischen Ensembles, Dirigent Christian Birnbaum, auch der Diplom-Tonmeisterin Dagmar Birwe sowie den exzellenten Solisten und zahlreichen Akteuren im Hintergrund. Birnbaum sowie Birwe sind seit Anfang des Jahres 2004 mit dabei“, schwärmte Oebbecke. „Birnbaum steht voll hinter diesem Projekt und wir kennen seine Meinung, dass es solche CDs in dieser kompakten Form außer in Triberg nirgends gäbe“, so Oebbecke weiter.

Ein Werk entsteht in drei Jahren

Die erste CD der Trilogie, „Ave Maria“, wurde als Mitschnitt des Konzerts vom 16. September 2017 produziert. Die zweite CD „Sphärenklänge“ entstand 2018 und „Deo gratias“ wurde im September 2019 aufgenommen.

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Oebbecke bedankte sich auch bei Stadtpfarrer Treuer für die zum Thema passend gewählten Grußworte „Gott sei Dank“, die der Geistliche für das Booklet zur CD geschrieben hat. Der Konzertmanager dankte Treuer zudem dafür, dass dieser die Triberger Wallfahrtskirche für die Aufnahmen zur Verfügung gestellt hatte. „Ohne die hervorragende und einmalige Akustik in der Kirche wären die Konzerte in Triberg einfach nicht das, was sie sind. Letztendlich hatten sich die anstrengenden drei Tage Arbeit zur Aufzeichnung des Konzerts wiederum gelohnt“, sagte Oebbecke.

Die CD „Deo gratias“ ist ab sofort bei der Tourist-Info im Schwarzwaldmuseum Triberg für zwölf Euro erhältlich.

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