Seit Mitte März ist das öffentliche und private Leben von Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie geprägt. Mit der Schließung des Kurhauses in Triberg musste auch der Sozialverband VdK seine wichtigen Beratungen mit persönlicher Anwesenheit einstellen. Möglich war nur noch eine telefonische Beratung. Lediglich in sehr dringlichen Einzelfällen nahm der Vorsitzende André Priem mit den Betroffenen persönlich Kontakt auf und besuchte diese unter strengen Sicherheitsmaßnahmen zu Hause und begleitete sie trotz Corona zu wichtigen Behördenterminen.

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Seit Juli könne man nun wieder an jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln den Fréjus-Saal im Kurhaus in Triberg für die Beratungen nutzen. „Bitte melden Sie sich zu den Terminen telefonisch an, wenn Sie Hilfe benötigen“, so der Aufruf des Sozialverbands.

Wie in den vergangenen Jahren hätte eigentlich im September oder Oktober der Jahresausflug stattfinden sollen. Die Vorstandschaft habe lange darüber beraten, ob man es in dieser schwierigen, risikoreichen Zeit wagen könne, einen Ausflug zu veranstalten. „Da jedoch der überwiegende Teil der Mitglieder und der Personen, die in den letzten Jahren an den Ausflügen teilgenommen haben, ein gesundheitliches oder altersbedingt erhöhtes Risiko haben zu erkranken, müssen wir schweren Herzens auf diese liebgewonnene Gewohnheit verzichten“, erklärte dazu Peter Birkenholz, der die finanzielle Verantwortung im Ortsverein trägt.

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Daneben verhinderten die Hygieneauflagen wie Meldepflicht, Maskenpflicht im ÖPNV und in öffentlichen Einrichtungen, Abstandhalten und dergleichen eine unbeschwerte, fröhliche Stimmung, die ein Markenzeichen der Ausflüge sei. „Wir haben deshalb entschieden, den nächsten Ausflug erst im Jahr 2021 als Ganztagsausflug anzubieten“, heißt es vonseiten der Vorstandschaft.

Die nächste Frage sei, ob man im laufenden Jahr überhaupt eine Hauptversammlung abhalten könne. Die Zunftstube der Narrenzunft Triberg sei für die Einhaltung der Abstandsregelung zu klein für die rund 50 erwarteten Mitglieder. Es bleibe somit nur der große Saal im Kurhaus Triberg. Für den Auf- und Abbau der Tische und Stühle würde man junge Mitglieder benötigen, die dem Verein leider fehlen, oder Fremdkräfte bezahlen. „Da im Jahr 2020 keine Wahlen anstehen, haben wir entschieden, dass die nächste Hauptversammlung erst im Jahr 2021 stattfindet“, betonen die Vorstandsmitglieder.

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Für den Neujahrsempfang Anfang kommenden Jahres habe der Vorstand noch keine Entscheidung getroffen. „Wir warten die Entwicklung ab. Sollte dieser stattfinden können, werden wir den Termin im SÜDKURIER bekanntgeben“, hieß es.

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