Während in diesen Tagen Tausende Besucher zum Triberger Weihnachtszauber strömen, um das Ambiente mit der einen Million Lichter zu genießen, blieb eine feine Dame völlig unbeeindruckt von dem Lichterzauber. Sie sei extra 200 Kilometer angereist, um die Triberger Wasserfälle zu besuchen und wollte keinesfalls den regulären Eintrittspreis für den Weihnachtszauber bezahlen. Um zu versichern, dass sie nach ein paar Minuten wieder zurück sei, hinterlegte sie ihre Armbanduhr an der Kasse, die die Veranstalter im Falle einer verspäteten Rückkehr behalten sollten. Dazu kam es nicht, die Dame kehrte tatsächlich nach einer kurzen Zeit zurück, um ihre Uhr auszulösen. Der Wert der Uhr hätte den Eintrittspreis auch um ein Vielfaches überschritten, handelte es sich bei dem Zeitmesser um eine echte Cartier-Uhr im Wert von mehreren tausend Euro.

Kleinster Arbeitsplatz

Den wahrscheinlich kleinsten Arbeitsplatz auf dem Weihnachtszauber hat Tim Dickmann. Gerade mal einen Quadratmeter misst der auf einem Felsbrocken montierte Gitterrost, auf dem Dickmann bei Wind und Wetter jeden Abend mehrere Stunden steht, um die Besucher, die zur Feuershow strömen, einzuweisen und mit lockeren Sprüchen zu unterhalten. Wie er nachrechnete, hat er so seit Bestehen des Weihnachtszaubers rund 450 Shows moderiert.

Nächster Halt: Weihnachtszauber

Seit vielen Jahren gehört Dirk Pfersdorf zu den fleißigen Helfern in der Kinderwelt. Dafür nimmt der Lokführer, der bei der HZL den Ringzug fährt, jedes Jahr extra Urlaub. Damit sein Urlaub auch gewährt wird, reicht er seinen Urlaubsantrag rechtzeitig ein – bereits im Oktober für das kommende Jahr. „Bislang hat das immer geklappt und ich danke meinem Arbeitgeber der HZL, dafür“, sagt Pfersdorf. (spr)