Einigkeit herrschte in der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Gremmelsbach beim Thema Breitbandversorgung. Diese muss kommen, waren sich die Ortschaftsratsmitglieder einig, weil ohne sie kein Hof mehr sachgerecht bewirtschaftet werden kann und Dinge wie Homeschooling im Außenbereich derzeit nur eingeschränkt möglich sind.

Voraussicht für kommende Generationen

In Gremmelsbach besteht eine groteske Situation: in der Voraussicht, dass zukünftigen Generationen Grabarbeiten erspart bleiben sollten, hat man mit der ersten Ertüchtigung der Breitbandversorgung zusammen mit der Telekom bereits vielerorts mit der Dorfwasserleitung Leerrohre (Dreifachrohre) mitverlegt, nach damaligem neuestem technischen Stand. So müsste heute nur ein Kabel durchgeschoben werden.

Wieder einen langen Graben ziehen?

Heute wiederum einen kilometerlangen Graben ziehen zu müssen, leuchtete niemandem ein. Das bedeutete zum Beispiel die erneute Öffnung der Kreisstraße durchs Dorf mit hohen Kosten und Verkehrsbehinderungen. Man hörte bereits das Wort „Schildbürgerstreich“. Zwar sind die Zuschüsse hoch (90 Prozent), aber mit hohen Voraussetzungen und Restriktionen.

Breitband ist höchst erwünscht

Dennoch: Am Breitband führt kein Weg vorbei. Die hohe Bezuschussung ist eine historische Chance für die Infrastruktur. Ohne dies verlieren Anwesen bei einem Verkauf an Wert. Die „weißen Flecken“ müssen verschwinden. Ohne rechtzeitige Information der Anlieger durch die Gemeindeverwaltung Gremmelsbach läuft gar nichts.

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Auf Schwierigkeiten machte Stadtrat Reinhard Storz aufmerksam für den Fall, dass der Leutschenbach an das Ortswassernetz angeschlossen werden sollte. Dann müsste eine Druckerhöhungsstation gebaut werden. Dafür sollen genaue Vorausberechnungen, mögliche Preiserhöhungen eingeschlossen, getroffen werden.