Bürgermeister Gallus Strobel hat den Mitgliedern des Gemeinderats einen Überblick über die jüngste Verkehrsschau gegeben. Beteiligt waren demnach Vertreter des Landratsamts im Schwarzwald-Baar-Kreis, des Polizeipräsidiums Konstanz, des Polizeipostens Triberg sowie die Stadtverwaltung. Die Verkehrsschau findet einmal jährlich in Triberg statt.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Marktplatz: In einer Gemeinderatssitzung hatte es die Anfrage gegeben, ob bei der Fußgängerampel im unteren Bereich des Marktplatzes den Fußgängern Vorrang vor Fahrzeugen gewährt werden könne. Die Teilnehmer der Schau rieten davon ab – wenn man beispielsweise eine rotmarkierte Fußgängerfurt anbringe, vermittle man dem Fußgänger eine Sicherheit des Vorrangs, die verkehrsrechtlich nicht bestehe. Auch ein Fußgängerüberweg mache keinen Sinn, da die entsprechende Beleuchtung fehle. Von einer Bremsschwelle wurde wegen schlechter Erfahrungen mit dem Winterdienst abgeraten. Der Vorschlag der Teilnehmer lautete: Eine bauliche Veränderung mit beidseitigen Nasen könnte durch die dann schmalere Ausfahrt optisch eine Verbesserung der Sicherheitslage erbringen.
Die Bremsschwelle für Fahrzeuge in der Schulstraße bei der Grundschule soll belassen werden.
Die Bremsschwelle für Fahrzeuge in der Schulstraße bei der Grundschule soll belassen werden. | Bild: Christel Börsig-Kienzler
  • Grundschule: Im Bereich der Grundschule sei man übereingekommen, die bisherige Lösung so zu belassen – auf die Gefahr durch den Winterdienst sowie eine höhere Lärmbelästigung wurde hingewiesen. Auch ein Fußgängerüberweg sei grundsätzlich möglich, worauf man angesichts des erhöhten Parkdrucks und der Kosten durch eine entsprechende Beleuchtung verzichten wolle. Auf die Demontage und Neuanbringung der Schwelle am Kinder- und Familienzentrum Mariengarten werde man verzichten. Dort sollen allerdings zwei kleinere Schwellen für Verkehrsberuhigung sorgen.
Das könnte Sie auch interessieren
  • Rohrbacher Straße: Die Anfrage zur Anbringung einer Mittellinie an der Rohrbacher Straße wurde verworfen, die Fahrbahn verfüge über eine ausreichende Breite. In Ortsdurchfahrten würden generell keine Mittelmarkierungen mehr aufgebracht, so die Aussage von Bürgermeister Gallus Strobel.
Keine Bedenken gibt es, was die beantragte Absenkung des Gehwegs beim Eingang der neuapostolische Kirche betrifft.
Keine Bedenken gibt es, was die beantragte Absenkung des Gehwegs beim Eingang der neuapostolische Kirche betrifft. | Bild: Christel Börsig-Kienzler
  • Neuapostolische Kirche: An der Bundesstraße 500 (B500) wurde seitens der neuapostolischen Gemeinde beantragt, den Gehweg im Bereich der Kirche abzusenken und den bestehenden Parkplatz so zu erweitern, dass längs zur Fahrtrichtung problemlos angehalten werden kann und gehbehinderte Gemeindemitglieder gefahrlos aussteigen können. Die Teilnehmer der Schau hatten dazu keine Bedenken.
Die Verlegung des Fußgängerüberwegs beim Bergsee an der Schönwälder Straße lehnen die Verkehrsschauteilnehmer ab.
Die Verlegung des Fußgängerüberwegs beim Bergsee an der Schönwälder Straße lehnen die Verkehrsschauteilnehmer ab. | Bild: Christel Börsig-Kienzler
  • Schönwälder Straße: Eine gewünschte Verlegung des Fußgängerüberwegs an der B500 und eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde wurden abgelehnt. Der Überweg sei an der einzig möglichen Stelle, jede Verlegung würde hinsichtlich der Sichtbeziehungen deutliche Nachteile erbringen. Da es in diesem Bereich in den vergangenen fünf Jahren lediglich einen Unfall gegeben habe, bestehe trotz Kurorte-Erlass keine Möglichkeit, die Geschwindigkeit zu reduzieren, da ansonsten kein weiteres Gefährdungspotenzial bestehe.
Halteverbotsschilder gibt es nun im Kurvenbereich beim Scheffelparkplatz, von dem man zu Fuß zum Wasserfall gelangt.
Halteverbotsschilder gibt es nun im Kurvenbereich beim Scheffelparkplatz, von dem man zu Fuß zum Wasserfall gelangt. | Bild: Christel Börsig-Kienzler
  • Scheffelparkplatz: Die Parksituation an der B500 im Bereich Scheffelparkplatz war Thema. Bei hohem Besucheraufkommen werde im Kurvenbereich geparkt, was gefährliche Situationen sowie Behinderungen ergebe. Das Straßenbauamt des Landratsamtes wolle im Kurvenbereich Halteverbotsschilder anbringen, was wohl bereits geschehen sei. Die Stadt habe als weitere Maßnahme bei Google Maps beantragt, die Adresse der Triberger Wasserfälle in Hauptstraße 85 zu ändern. Zudem, so der Bürgermeister, werde mittlerweile von den drei Gemeindevollzugsbeamten die Einhaltung des Halteverbots häufig kontrolliert.

Anfragen der Gemeinderäte

Ein Hinweisschild „gefährliche Kurve“ und die Ausweitung der Tempo-30-Zone sind Themen der Verkehrsschau.
Ein Hinweisschild „gefährliche Kurve“ und die Ausweitung der Tempo-30-Zone sind Themen der Verkehrsschau. | Bild: Christel Börsig-Kienzler
  • Beate Adam (CDU) würde gerne bei der nächsten Verkehrsschau geklärt haben, ob auf der B 500 unterhalb der Wallfahrtskirche in Fahrtrichtung Stadtmitte, ein Verkehrszeichen „Gefährliche Kurve“ angebracht werden kann und ob die Tempo-30-Zone, die bergab beim Busparkplatz beginnt, nicht weiter nach oben über diese Kurve hinaus ausgeweitet werden kann.
  • Susanne Muschal (SPD) meinte, in ihrer Fraktion habe man besprochen, ob man vorzeitig informieren könnte, was bei der Verkehrsschau thematisiert werde – sie erhielt ein „Ja“ von Strobel.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €