Formuliert wurde die Frage in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Triberg von Michael Hummel von der Freie Wählervereinigung (FWV). Dies, so erhielt er seitens der Stadtverwaltung als Antwort, liege zum einen an Problemen damit, Material zu erhalten. Zum anderen aber sei daran auch die Ritter-Burkart-Tanne beteiligt, die übrigens eigentlich eine Fichte ist. Auf diese hatte bereits Klaus Nagel (FWV) hingewiesen. Der Baum rage seitlich an den Resten der Burgmauer hoch, sei recht stark und zugleich ein Naturdenkmal.

Die Ritter-Burkart-Tanne sorgt für Stillstand bei der Umgestaltung des Triberger Kurgartens.
Die Ritter-Burkart-Tanne sorgt für Stillstand bei der Umgestaltung des Triberger Kurgartens. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Bürgermeister will Gutachten abwarten

„Der Baumsachverständige hat sich die Fichte näher angeschaut, sein Gutachten geht uns demnächst zu. Es wäre dumm, wenn wir den Kurgarten neu anlegen, und dann müsste man den Baum nachträglich entfernen“, äußerte sich in diesem Zusammenhang Bürgermeister Gallus Strobel. Er sei aber zuversichtlich, dass es danach zügig mit den Arbeiten weitergehe.

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Ein Bürger aus der Unterstadt brach zudem in der Sitzung eine Lanze für den einst von der Firma Lidl angelegten Weg vom Discounter zum Rigiweg. Er sei sicher: Mit etwas gutem Willen und wenig Geld könne der Bauhof den Weg wenigstens wieder so herrichten, dass er auf eigene Gefahr begangen werden könne. „Die Leute laufen trotzdem“, war seine Einschätzung.

Haftung spielt eine Rolle

Bürgermeister Gallus Strobel erklärte dem Bürger dann aber, dass das nicht so einfach sei. Wenn der Weg gerichtet werden würde, ginge das nicht ganz unproblematisch, denn die Arbeiten müssten aufgrund von Haftungsfragen richtig ausgeführt werden. Und das sei kostenmäßig nicht darstellbar. „Wenigstens das Geländer könnte man doch richten“, regte der Bürger abschließend an.

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Thema in der Sitzung war auch die Breitbandversorgung der Ortsteile Nußbach und Gremmelsbach – dazu wusste auch Strobel keine Antwort: „Wir leiden alle“, lautete sein Kommentar.