Optimistische Stimmung breitete sich im Ortschaftsrat Gremmelsbach in der jüngsten Sitzung bei den Ausführungen von Ortsvorsteher Helmut Finkbeiner zum Rohbauzustand des Dorfplatzes aus. Die Tiefbauarbeiten sind erledigt, die Dauer bis zum Auftragen der Verschleißdecke über den Winter konnte als Setzungsphase genutzt werden, so dass nach Fertigstellung nicht so bald mit Dellen und Unebenheiten zu rechnen ist. Günstiges Wetter vorausgesetzt, wird die Firma K+W Bau am 1. März mit den Endarbeiten beginnen können.

Lücke in der Bepflanzung hat besonderen Zweck

Der Lichtschacht bei der Zufahrt zum Dorfgemeinschaftshaus erhält vom Rathaus her einen stabilen überfahrbaren Stahlrost, ebenerdig mit nur leichter Kante, damit kein Wasser eindringen kann. Am Ende dieses befahrbaren Rosts wird ein Poller (rot-weiß reflektierend gekennzeichnet) die Weiterfahrt verhindern. Eine Lücke in der Bepflanzung braucht nicht geschlossen zu werden, sie soll zum Ausschaufeln des Schnees dienen.

Finanzen stimmen weniger optimistisch

Eine nicht ganz so optimistische Stimmung konnte Ortsvorsteher Finkbeiner mit der Beurteilung des städtischen Haushalts 2020/21 erzeugen. Der Haushaltsplan der Gesamtstadt lag dem Ortschaftsrat vor, die Bemerkung, „er ist auf Kante genäht“, sagte schon fast alles. Vorhaben der Kernstadt sind mit Sperrvermerk versehen, also davon abhängig, in welcher Höhe die Zuschüsse fließen.

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Die Vollendung des Dorfplatzes in Gremmelsbach ist davon unabhängig, die Beschallung des Dorfgemeinschaftsraumes auch. Die Sanierung der Fensterfront muss noch warten. Mittel für Straßensanierungen enthält der Plan kaum, „eine bittere Pille“, meinte der Ortsvorsteher. Dass die Ortsteile fürs nächste Jahr wieder mehr erhoffen können, ist auch seine Hoffnung.