Zur Hauptversammlung der Stadt- und Kurkapelle Triberg trafen sich aktive sowie passive Mitglieder des Vereins im „Gasthaus zur Lilie“. Vorstandsmitglied Gabriel Kaye gab zunächst einen kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr.

Geehrte und Gewählte der Stadt- und Kurkapelle (von links): Bruno Kürner, Dominik Wiebel, Robin Schätzle, Gabriel Kaye, Mike Mauscherning, Walter Muschal, Michael Hummel, Matthias Allgaier, Klaus Kammerer, Stefanie Borho, Tanja Engelke und Katharina D‘Angelo.
Geehrte und Gewählte der Stadt- und Kurkapelle (von links): Bruno Kürner, Dominik Wiebel, Robin Schätzle, Gabriel Kaye, Mike Mauscherning, Walter Muschal, Michael Hummel, Matthias Allgaier, Klaus Kammerer, Stefanie Borho, Tanja Engelke und Katharina D‘Angelo. | Bild: Lisa Nagel

Das Jahr 2020 war geprägt von vielen neuen Herausforderungen und einigen schwierigen Situationen für alle Vereinsmitglieder. Die Corona-Pandemie legte auch das Vereinsleben der Musiker lahm. Einer unbeschwerten Fastnacht folgten mehrere Monate ohne Proben, Konzerte oder sonstige Treffen.

Dass die Stadt- und Kurkapelle dennoch nicht tatenlos blieb, betonten unter anderem Tanja Engelke und Celine Naujoks im Bericht der Schriftführer. So verlegte man die wöchentlichen Proben auf zu Hause und traf sich mit den Instrumenten online vor den Bildschirmen.

Vor allem im Bereich der Jugendarbeit war die Möglichkeit des Online-Unterrichts eine willkommene Lösung. Durch die Digitalisierung der Ausbildung konnten die Jungmusiker-Leistungsabzeichen trotzdem erfolgreich abgelegt werden. Wie wichtig die Jugendarbeit gerade in der aktuellen Situation ist, unterstreicht Vorstandsmitglied Gabriel Kaye: „Wer hier pennt, verpennt.“

„Die neu gegründete Raumschafts-Jugendkapelle kann nach langer Pause mittlerweile wieder proben“, berichtete Martin Mayer.

Einige Musiker nutzten die Zeit auch, um das Probelokal in der Grundschule in Eigenarbeit zu renovieren. „Freut euch, dass Ihr proben dürft“, appellierte Dirigent Hansjörg Hilser an seine Musiker. Mit Blick auf bevorstehende Auftritte in kleinen Ensembles ermutigte er alle, sich weiter zu engagieren.

Bereits im vergangenen Jahr präsentierte sich die Stadt- und Kurkapelle in neuen, kleineren Formationen und gab ein Konzert im Eulen- und Greifvogelpark am Wasserfall. Auch wurden Gottesdienste an Weihnachten und Fronleichnam von einer kleinen Besetzung der Kapelle musikalisch begleitet.

Da alle größeren Auftritte wie etwa das traditionelle Weihnachtskonzert in der Stadtkirche coronabedingt abgesagt werden mussten, fielen auch wichtige Einnahmequellen weg. Kassierer Erwin Hinz zeigte sich im Kassenbericht dankbar gegenüber der Stadt, die den Verein auch im vergangenen Jahr durch Zuschüsse unterstützt hat. Ebenfalls habe der Verein glücklicherweise einen Corona-Zuschuss vom Blasmusikverband erhalten. „Die Zahlen zeigen, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind“, so Hinz.

Geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Brigitte Mohr, Klaus Kammerer, Wolfgang Kammerer, Wolfgang Kohler-Schätzle, Karl Storz, Gerhard Kürner, Erich Gießler und Walter Muschal.