Die Baugenossenschaft Triberg hat ihre Mitgliederversammlung in einem „schriftlichen Verfahren“ abgehalten.

  • Verfahren: Die Wahlunterlagen wurden am 23. Oktober an die 454 Mitglieder zur Abstimmung verschickt. Bis zum 12. November mussten die Stimm- und Wahlzettel bei der Baugenossenschaft vorliegen. Wahlleiter Hermann Beutel gab nach dem Sichten der Unterlagen bekannt, dass fast 200 Mitglieder schriftlich über die Tagesordnungspunkte abgestimmt hatten. „Mit einem solch erfreulichen Ergebnis hätten wir nicht gerechnet, denn rund 45 Prozent unserer Mitglieder nahmen an der schriftlichen Stimmabgabe teil. Bis auf wenige ungültige Stimmen waren die Stimmzettel korrekt ausgefüllt, sodass ein konkretes Ergebnis bereits um die Mittagszeit feststand“, sagte Vorstandsvorsitzender Rolf Gehringer. „Sämtliche Mitglieder haben wir Ende vergangener Woche in schriftlicher Form über das Ergebnis benachrichtigt.“
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  • Abstimmungen: Zur Abstimmung durch Ankreuzen standen die Feststellung des Jahresabschlusses 2019, die Beschlussfassung über den Ergebnisverwendungsvorschlag 2019 (darunter die Höhe der vorgeschlagenen Dividende von drei Prozent) und die daraus resultierende Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019. Alle relevanten Tagesordnungspunkte wurden von den Mitgliedern nahezu einstimmig verabschiedet.
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  • Wahlen: Die bisherigen Aufsichtsräte Bodo Hielscher und Markus Schneider, die sich zur zulässigen Wiederwahl stellten, wurden wie erwartet mit großer Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt. Mit Wirkung zum 31. Juli ist der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Weißer aus Furtwangen aus dem Gremium ausgeschieden. Er wechselt in den Vorstand, da das bisherige Vorstandsmitglied Hans-Peter Sluzalek sein Amt zur Verfügung stellte. Er bleibt aber zukünftig als Mitarbeiter der Genossenschaft erhalten. Michael Hummel wurde ebenfalls mit großer Mehrheit in den Aufsichtsrat gewählt. Er übernimmt Weißers Amt als Aufsichtsratsvorsitzender. Dieses Amt hat derzeit interimistisch das Aufsichtsratsmitglied Hermann Beutel inne. „Dieser strategische Wechsel wurde im Rahmen einer mittelfristigen Nachfolgeplanung innerhalb des Vorstandes notwendig“, sagte Gehringer.

Die Ehrung von acht Jubilaren wurde vorerst verschoben.