Vor 30 Jahren, im August 1991, wurde der Kindergarten St. Sebastian in Nußbach für zunächst fünf Jahre eröffnet, damals als unterstützendes Provisorium. „Heute sind wir schon 30 Jahre alt“, betont die Leiterin Ute Meier sichtlich stolz. Deshalb habe man nun eingeladen, um das Haus und die engagierte Arbeit vorzustellen. Der Kindergarten St. Sebastian lud Bevölkerung, Eltern und Offizielle am Sonntag zum Tag der offenen Tür nach dem gelungenen Umbau vom Kindergarten zum Kinderhaus zur Besichtigung ein.

Beim Festakt zur Erweiterung des Kindergartens St. Sebastian in Nußbach zum Kinderhaus kann Leiterin Ute Meier (mit Maske, Sechste von rechts) neben Geschäftsführerin Silke Speiser (links neben ihr) auch Ortsvorsteher Heinz Hettich, Bürgermeister Gallus Strobel (von links) sowie einige Stadträte begrüßen. Bild: Hans-Jürgen Kommert
Beim Festakt zur Erweiterung des Kindergartens St. Sebastian in Nußbach zum Kinderhaus kann Leiterin Ute Meier (mit Maske, Sechste von rechts) neben Geschäftsführerin Silke Speiser (links neben ihr) auch Ortsvorsteher Heinz Hettich, Bürgermeister Gallus Strobel (von links) sowie einige Stadträte begrüßen. Bild: Hans-Jürgen Kommert | Bild: Hans-Jürgen Kommert

„Herein, Herein“ lud die Ukulele-Gruppe der Kinder ein. „Wir wollen zeigen, was im letzten Jahr hier geleistet wurde. Unglaubliche Unterstützung haben wir dabei durch die Stadt und hier vor allem durch Bautechniker Sven Ketterer erhalten“, betonte Leiterin Ute Meier, die zur Feier des Tages neben Pfarrer Andreas Treuer, Bürgermeister Gallus Strobel und Ortsvorsteher Heinz Hettich auch einige Stadträte begrüßen durfte.

„Wir bekennen uns zu unserem Kindergarten mit seinem höchst engagierten Team mitsamt Leiterin“, betonte denn auch der Bürgermeister. Im Kindergarten würden heute die Grundsteine der Erziehung und geistigen Entwicklung gelegt. Er sei glücklich über die jetzt erreichte Lösung – anders als viele Amtskollegen komme er ohne Neubau aus.

Silke Speiser, Kindergarten-Geschäftsführerin bei der Verrechnungsstelle Villingen, freute sich darüber, dass der bisher stets eingruppige Kindergarten durch die neue Krippengruppe nun deutlich aufgewertet werde, und dass sowohl Pfarrer Andreas Treuer als auch der Stiftungsrat sich hinter die Maßnahme gestellt hätten.

Am Sonntag stellte sich von 14 bis 17 Uhr das neue Kinderhaus der Öffentlichkeit vor. Im Pfarrheim gaben die Erzieherinnen an verschiedenen Marktständen Einblick in ihre Arbeit. Dazu kam später auch der Fußballverein SV Nußbach und rückte im ehemaligen Pfarrgarten die Kooperation mit dem Kindergarten in den Mittelpunkt.

Es wurden Führungen durch das Haus angeboten – Corona-bedingt in kleinen Gruppen mit rund sechs Personen.

Der neue Kleinkindspielplatz, der dank großzügiger Unterstützer entstehen konnte, konnte zum Bedauern der Kindergartenleitung noch nicht in Betrieb genommen werden, da noch verschiedene Kleinigkeiten zu dessen Fertigstellung fehlten.

Insgesamt bestehe die Möglichkeit, 25 Kinder über drei Jahren sowie zehn Kinder zwischen einem und drei Jahren aufzunehmen. Etliche Familien nahmen das Angebot an, sich das neue Kinderhaus anzuschauen und auch solche, die in dem Alter sind, in dem sie keine Kinder mehr haben, waren interessiert, sich den Kindergarten von innen anzuschauen.