Seit Montag ist die Kreisstraße K5727 zwischen Geutsche und Untergeutsche bei Triberg voll gesperrt. Darauf hingewiesen wird bereits an der Einmündung von der K5728. Bis zum Parkplatz des einstigen Gasthauses „Alte Geutsche“ besteht allerdings keine Gefahr für Verkehrsteilnehmer.

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Nur wenige Meter unterhalb der einst beliebten Wanderwirtschaft liegt ein dicker, bereits geästeter Baumstamm quer über der Kreisstraße – ab da ist auch das Weitergehen nur unter erheblicher Gefahr für Leib und Leben möglich. Denn Baumfällarbeiten sind ganz sicher hoch gefährlich, manchmal auch für die Menschen, die entweder motormanuell oder auch mit Einsatz schwerer Maschinen den Riesen des Waldes zu Leibe rücken.

Ab hier wird es gefährlich, deshalb hat der Forstbetrieb einen Stamm quer über die Straße gelegt.
Ab hier wird es gefährlich, deshalb hat der Forstbetrieb einen Stamm quer über die Straße gelegt. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Bei diesen Baumfällarbeiten geht es in erster Linie darum, die Käferbäume, die in diesem Bereich weite Teile des Waldes bedecken, zu entfernen. Die stehen zum Teil direkt an der Kreisstraße, allerdings zum Teil auch weiter entfernt. „Die Kreisstraße soll im Sommer in diesem Bereich saniert werden – einer der Hauptgründe für die Maßnahme, die auch von Waldbesitzern mit getragen wird“, ist vom zuständigen Forst-Revierleiter Uwe Klein auf Nachfrage zu erfahren.

Laubbäume bleiben stehen

Da nach der Fällung der vom Käfer befallenen Exemplare nur mehr wenige Tannen stehen bleiben würden, werden auch diese entfernt. Diese würden sonst beim nächsten Sturm fast sicher umkippen, da sie dann weit über die Laubbäume ragen würden, die nun stehen bleiben.

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Vom beauftragten Unternehmer, dem Hornberger Forstbetrieb Klaus Dold, war zu erfahren, dass dieser davon ausgehe, die Arbeiten bis Samstag, 15. Mai, abschließen zu können. Das Unternehmen ist mit vier Mann und drei schweren Maschinen zugange. Zum Einsatz kommen ein Vollernter, der die Bäume fällt, entastet und ablängt sowie zwei Rückeschlepper, die das aufbereitete Holz auf Polter befördern.