Die Triberger CDU-Kandidaten, die bei den Gemeinde- und Ortschaftsratswahlen am 26. Mai antreten, besuchten jetzt auch den Ortsteil Nußbach.

Zunächst besichtigten sie die Baustelle am Feuerwehrhaus Nußbach, den Anbau für das neue Fahrzeug – das die Stadt nichts kostet, da der neue Schlauchwagen wie sein Vorgänger vom Katastrophenschutz gesponsert wird – und diesem natürlich im Fall der Fälle ebenfalls zur Verfügung steht.

Neues Feuerwehrfahrzeug etwas zu lang für Gerätehaus

Das neue Fahrzeug, das den bestehenden SW 2000 ersetzen soll, sei laut Teilortskommandant Erhard Haberstroh 50 Zentimeter länger als das bisherige. Und da der Platz im Gerätehaus bis auf die letzten Zentimeter ausgereizt ist, musste logischerweise eine neue Garage angebaut werden.

Eng geht’s zu im Feuerwehrgerätehaus Nußbach – und für das Nachfolgefahrzeug des SW 2000 (hinten rechts) reicht es dann nicht mehr, wie Abteilungskommandant Erhard Haberstroh den CDU-Kandidaten vor Ort erläutert.
Eng geht’s zu im Feuerwehrgerätehaus Nußbach – und für das Nachfolgefahrzeug des SW 2000 (hinten rechts) reicht es dann nicht mehr, wie Abteilungskommandant Erhard Haberstroh den CDU-Kandidaten vor Ort erläutert. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Sobald diese besteht, wird ein Durchbruch zur Verbindung zum Bestand hergestellt, so der Kommandant. Zugleich wurde dem bestehenden Gebäude ein Vollwärmeschutz spendiert, was sich im Gruppenraum enorm bemerkbar mache.

Schon reichlich ehrenamtliche Arbeit investiert

Bereits rund 2000 Stunden habe man investiert seitens der Mannschaft. Und Haberstroh rechnete vor, dass noch etwa 1000 Stunden dazu kommen würden – eine stolze Leistung, wie auch die Kandidaten anerkannten.

Baustelle im Hintertal enorm wichtig

Weiter führte Ortschaftsratsmitglied Bernhard Dold die Kandidaten zur Baustelle Hintertalstraße, die zwar enorm wichtig für das Dorf sei, die Geduld der Anwohner werde aber rund acht Monate lang auf die Probe gestellt.

Umfangreiche Arbeiten

Erneuert wird die Straße, dazu kommen Arbeiten am Abwasserkanal und der Wasserversorgung. Zusätzlich wird der Energievertrieb EGT die teils noch oberirdisch verlegten Starkstromleitungen in den Boden bringen und natürlich kommen auch die Leerrohre für Breitband hinein. „Wir hoffen auf eine hohe Anschlussbereitschaft“, erläuterten die Mitglieder des Nußbacher Ortschaftsrats.

Viele Straßen unzureichend für heutige Anforderungen

Nachdem die CDU-Kandidaten die Baustelle überquert hatten, besuchten sie den Jockenbauernhof von Bernhard Kienzler. Das Straßennetz im Dorf ist, wie in der Hintertalstraße, eher marode. Vor allem aber im Außenbereich genügten viele Straßen den heutigen Anforderungen nicht mehr: „Die Lastwagen werden immer größer, breiter und schwerer und brauchen deshalb ein gut ausgebautes Straßennetz“, klagten die Betroffenen.

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Gute Infratstruktur von zentraler Bedeutung

Denn ohne gute Straßen funktioniere vieles nicht zufriedenstellend – wie der Rettungsdienst, Schülerbeförderung, die Milchabfuhr, die Belieferung der Höfe und die Ferienwohnungen auf dem Bauernhof.

Hangsicherung für Sportplatz

Zuletzt besichtigten die Kandidaten das weitgehend eingelöste Versprechen des Triberger Bürgermeisters: die Hangsicherung für den Sportplatz, ohne die der Ausbau des Kunstrasenplatzes nicht möglich ist – auch ein Versprechen, das der Bürgermeister dem SV Nußbach gegeben hatte und dem nun nicht mehr viel im Wege steht, sogar die Finanzierung sei in trockenen Tüchern.

Die Augen für Probleme geöffnet

Im Anschluss an die Besichtigungen, die wohl dem einen oder anderen Kandidaten die Augen über die Probleme der einst eingemeindeten Dörfer geöffnet hatte, konnten noch Fragen gestellt werden.

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