„Wir haben 350 Haushalte angeschrieben, die im ersten Bauabschnitt in Triberg sowie in Nußbach im ersten und zweiten Bauabschnitt zu finden sind“, beschrieb Alexander Kutzner als Koordinator der Triberger Breitbandversorgung den Grund für einen praktisch vollen Kurhaussaal.

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Das Thema lautete: Welche Gestaltungsmöglichkeiten bietet die Firma Stiegeler als Netzbetreiber? Um das zu erläutern, war der Chef selbst gekommen. Felix Stiegeler erläuterte das weitere Vorgehen, nachdem mittlerweile ein Großteil der Anwesenden die Glasfaserleitungen bereits im Hause hat oder zumindest kurz davor steht.

  • Verteiler: „Wir sind derzeit dabei, die Verbindung zwischen Schönwald, Triberg und Nußbach herzustellen; sobald diese geschaltet ist, steht die Verbindung zu den beiden POPs (Point of Presence). Von diesen örtlichen Knotenpunkten sollen dann die einzelnen Haushalte versorgt werden können. „Und das wird in den nächsten Tagen der Fall sein“, sagte Kutzner.
  • Ausbaustand: Mittlerweile seien in Triberg im ersten Bauabschnitt Geutschestraße, Liembergstraße, Eichendorff-Weg, Ringmauerweg, Sonnenhalde, Mozartstraße, Im Sägedobel, Rohrbacher Straße, Im Hoflehen, Friedrichstraße, Ludwigstraße, Amtshausweg, Luisenstraße, Im Hälmenwinkel, Hermann-Schwer-Straße und Schulstraße praktisch fertiggestellt. Vollzug vermelden konnte er ebenfalls im ersten Bauabschnitt in Nußbach für die Hintertalstraße von der Ortsmitte bis zum Anwesen 41 im Zuge der Straßen- und Kanalsanierung sowie im zweiten Bauabschnitt für den Schelmenlochweg, die Fortsetzung Hintertalstraße ab dem Anwesen 41, die Tiefentalstraße, Am Firstberg, Klosterstraße, Sebastianweg, Alte Straße, Schulhausweg, Vordertalstraße, Sommerauer Straße, Sommerbergweg (Einfahrtsbereich) und Pfarrer-Hiß-Weg. Alle betroffenen Haushalte seien informiert und nun zum größten Teil anwesend. Der Ausbau laufe weiter – „bis zur letzten Milchakanne“.
  • Anbieterwechsel: Felix Stiegeler stellte das weitere Vorgehen vor. Wichtigster Punkt dabei: „Kündigen Sie bitte den bestehenden Vertrag nicht selbst, ansonsten könnten Ihre derzeitigen Telefonnummern verlorengehen“, betonte er. Prompte Frage: „Die Telekom kündigt derzeit alle noch bestehenden ISDN-Verträge; meiner läuft daher in wenigen Wochen aus. Wie verfahren wir da?“, so ein Einwohner. Das sei nicht weiter schlimm, bei einem Vertragsabschluss solle er die Unterlagen und die Kündigung mitbringen, dann könne man da noch etwas machen. Drei Monate müsse der Vertragspartner sowieso einhalten. Die Vorgehensweise für Wechselwillige laute nun: Vertragsunterlagen einreichen, gegebenenfalls Kündigung des bestehenden Vertrags durch Stiegeler, Installation der Hausverkabelung durch einen Elektriker des Vertrauens. Danach bekomme man von Stiegeler das Anschlussdatum mitgeteilt, das unter anderem davon abhänge, ob der Hausanschluss fertig übergeben wurde und die Vertragslaufzeit beim Vorgängerunternehmen beendet sei. Am Ende stehen drei Vertragsmöglichkeiten für den Privatkunden zu unterschiedlichsten Konditionen.
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  • Technik: Stiegeler erläuterte die Komponenten, die notwendig sind, um einen Hausanschluss (FTTB oder FTTH) zu erhalten. Da sei zunächst die Netzwerkdose, an die die Glasfaser angeschlossen werde, danach folgt ein Netzabschlussgerät, das Strom benötigt und relativ nahe an der Netzwerkdose sitzen soll, und letztendlich wird der Router benötigt, für den Stiegeler eine Empfehlung ausspricht. Die Hausverkabelung liege beim Elektriker, den der Hausbesitzer beauftragen müsse – „wir können Ihnen aber auch eine Empfehlung aussprechen oder eine Beratung anbieten“, so Stiegeler, was ein paar Euro koste. Man sei mittlerweile von 50 Megabit pro Sekunde in der Anfangsphase auf 400 gekommen, sagte Stiegeler. Schluss sei bei dieser Übertragunsrate aber noch lange nicht: „Wir können auch Gigabit.“