Triberg-Nußbach – Es war ein Lehrgang der besonderen Art der Gesamtwehr Triberg und stieß somit auch auf großes Interesse: „Grundseminar der patientengerechten Unfallrettung PKW“ war das Hauptthema. Nußbachs Teilortskommandant Erhard Haberstroh hatte diesen Lehrgang in die Wege geleitet. Auch die neuen Techniken erfordern geschickten Einsatz und im Umgang damit kann nicht erst im Ernstfall begonnen werden. Was für Werkzeuge kann ich einsetzen und wo setze ich richtig an? Von der Lageerkundung bis zur Sicherung reichten die Themen, die Einsatzabschnitte sowie auch die Regeln der Fahrzeugaufstellung und Verkehrsabsicherung waren weitere Teile des theoretischen Abschnittes. Denn auch Fahrzeugkunde wie die Technologie von Hybridfahrzeugen und Elektroautos wurden vorgestellt und besprochen. Zur praktischen Übung hatte Haberstroh Unfallautos organisiert. Diese standen vor dem Gerätehaus zur Verfügung. In drei Gruppen eingeteilt ließen sich die Feuerwehrmänner von den Seminarleitern zeigen, wie mit den Rettungswerkzeugen umgegangen wird. Verschiedene Unfallannahmen gab es bei dieser Übung, zum Beispiel Fahrzeuge auf der Seite oder auf dem Dach liegend.

Da sich im Inneren Personen befanden, lernten die Teilnehmer beim Eintreffen am Einsatzort die Lage zu erkennen, am Unfallfahrzeug die entsprechende Rettungstechnik zu praktizieren um dann die Verletzten zu befreien.

Der richtige Umgang mit Rettungstechniken ist für Unfallhelfer sehr wichtig.
Der richtige Umgang mit Rettungstechniken ist für Unfallhelfer sehr wichtig. | Bild: Priska Dold

So wurde von allen Gruppen der Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten nach Vorschrift geübt. Wobei zu beachten wäre, dass im Ernstfall sicherlich ein gewisses Zeitfenster gegeben ist. Selbstverständlich muss auf die eigene Sicherheit geachtet werden.

Interessiert zeige sich auch Gesamtkommandant Jens Wallishauser. Er bedankte sich auch bei allen Teilnehmern, die sich es sich nicht nehmen ließen, an ihrem freien Tag soviel zur Hilfeleistung zu erlernen.