Die letzte Pfarrgemeinderatsitzung in diesem Jahr begann mit einer zur Jahreszeit passenden Meditation, die der Vorsitzende Gerald Sandner vorbereitet hatte. Er erinnerte an den Herbst mit den fallenden Blättern und dem kalten Wind, der alles ändert.

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„Der November macht uns bewusst, dass Wandel und Veränderung zu unserem Leben gehören“, sagte Sandner und zitierte Leo Tolstoi mit den Worten: „Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.“ Trauer und Tod prägen den November, doch Christen wissen, dass das Leid ein Ende nimmt und dass am Ende des Monats ein Neuanfang steht: die Adventszeit und das neue Kirchenjahr. Der Hinweis auf die Wahl des Pfarrgemeinderates (PGR) im Frühling 2020 ließ nicht lange auf sich warten. Die Vorbereitungen müssen schon jetzt beginnen, wenn alles klappen soll.

Neue Kandidatenzahl

Der amtierende PGR beschloss bereits vor einigen Monaten, dass die Seelsorgeeinheit „Maria in der Tanne“ wieder in die gleichen Stimmbezirke wie bei der Wahl 2015 aufgeteilt wird. Das bedeutet, dass alle fünf Pfarreien ihr eigenes Wahllokal haben, in dem nur die Katholiken wählen dürfen, die dort wohnen. Außerdem stehen auf den Wahlformularen lediglich Kandidaten aus dem eigenen Bezirk. Bei der vergangenen Wahl wurden in jeder Pfarrei vier Katholiken für den Gesamt-PGR gewählt, jetzt sind es nur noch drei. Das hatte der derzeitige PGR kürzlich so beschlossen. Junge Katholiken dürfen ab 16 Jahren ihre Stimme abgeben und wer volljährig ist, kann auch kandidieren.

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Daniel Schätzle aus Schönwald stellte im Auftrag des Wahlvorstands in den Sonntags-Gottesdiensten ausführlich die Kirchenwahl mit dem Motto „Wie siehts aus“ vor. „Bis zum 26. Januar können noch Wahlvorschläge mit jeweils zehn Unterschriften abgegeben werden“, resümierte er.

Wahlhelfer gesucht

Schriftführerin Christine Nagel warb im PGR um Helfer für den Wahltag. „Wir brauchen drei Helfer pro Pfarrei, das sind insgesamt 15 Leute“, sagte sie. Außerdem präsentierte Christine Nagel einen Vorschlag aus dem Gemeindeteam Triberg, das sie als Pfarrgemeinderätin begleitet.

Wallfahrt gewünscht

Nikolaus Arnold und Gerhard Adam hatten den Wunsch nach einer Pfarrei-Wallfahrt geäußert und die anderen Mitglieder des Teams stimmten zu. Ein genaues Programm für die Busfahrt im März 2020 ist auch schon festgelegt. Das erste Ziel soll die Wallfahrtskirche Maria Lindenberg bei St. Peter sein. Nach dem Gottesdienst und dem Mittagessen in der Pilgergaststätte geht die Fahrt nach Freiburg. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.