Nach einer mehrstündigen Suchaktion haben Einsatzkräfte am Donnerstag einen vermissten Wanderer tot aufgefunden. Die Bergung der Leiche zog sich bis in den Abend hinein. Wie ein Sprecher der Polizei erklärte, sei der Mann am Donnerstagmorgen zum Wandern aufgebrochen. Da er bis in den Nachmittag hinein nicht zurück war, wurde die Polizei verständigt.

Fahrzeug an Wanderparkplatz entdeckt

Bei den ersten Suchmaßnahmen konnte das Fahrzeug des Mannes an einem Wanderparkplatz im Bereich Leutschenbach entdeckt werden. Im weiteren Verlauf der Suche wurden knapp einen Kilometer entfernt Proviant und Kletterausrüstung im Bereich des Schlossfelsens gefunden. Ein Hubschrauber der Polizei sollte aus der Luft nach dem Vermissten Ausschau halten, was jedoch aufgrund des dichten Waldes zu keinem Ergebnis führte.

Leitstelle ruft DRK, Bergwacht, Feuerwehr, Hundestaffel

Stattdessen alarmierte die Integrierte Leitstelle Kräfte des DRK, der Bergwacht sowie der Feuerwehr. Die Rettungshundestaffel Villingen-Schwenningen nahm mit einem Mantrailer die Fährte auf und konnte auf diese Weise das Suchgebiet eingrenzen. Hierbei half auch eine Drohne der Bergwacht.

Fremdverschulden wird ausgeschlossen

Den Einsatzkräften gelang es schließlich, den Mann zu finden. Die Rettungskräfte konnten ihm jedoch nicht mehr helfen, ein Arzt stellte den Tod des Vermissten fest. Nach weiteren Untersuchungen der Kriminalpolizei barg die Bergwacht noch vor Einbruch der Dunkelheit die Leiche aus dem abschüssigen Gelände. Die Polizei schließt ein Fremdverschulden aus.

 

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