250 Jahre! „Schon so alt und doch verdammt gut gehalten“. Frei nach diesem Motto blickt die Stadt- und Kurkapelle 1769 Triberg auf ihr Jubiläum, das im kommenden Jahr stattfindet. Die Planungen laufen schon auf Hochtouren.

Einen Meilenstein legten die Musiker dabei vor kurzem: die Aufnahme für ihre Jubiläums-CD im Triberger Kurhaus. „Durch die guten Kontakte zu Mathias Gronert, Toningenieur aus Hornberg, stand am Anfang erst mal nur die Idee, eine CD zum Jubiläum zu produzieren. Neben der musikalischen Herausforderung ist dies auch durchaus eine finanzielle Herausforderung“, berichtet Dirigent Hansjörg Hilser. Einen höheren vierstelligen Betrag investiert dabei der Verein alleine in die Produktionskosten.

Mit der Firma King Bauunternehmung gibt es schon einen namhaften Sponsor. „Damit die CD ein Erfolg wird, müssen schon mehrere hundert Exemplare verkauft werden“, berichtet Hilser weiter, „und Sponsoren an Land gezogen werden“.

Doch was zählt ist zunächst die Musik und diese stand während den durchaus anstrengenden Aufnahmen im Vordergrund. Jede Instrumentalstimme erhielt ihr eigenes Mikrofon. Die Musiker platzierten sich über den ganzen Kurhaussaal, um insgesamt 13 Titel an zwei Tagen aufzunehmen. Eine Wahnsinnsleistung, die auch viel Geduld erforderte. „Wir haben sehr diszipliniert gearbeitet“, freute sich Matthias Allgaier vom Vorstandsteam.

Und welche Stilrichtungen sind repräsentativ für ein 250-jähriges Vereinsjubiläum? Der Tonträger wird eine Bandbreite verschiedenster Musikrichtungen liefern, versprechen die Verantwortlichen. „Die CD soll ganz klar unterhaltsam sein, wir haben keine schwere Konzertmusik aufgenommen, sondern 13 Titel, die sicher gut beim Publikum ankommen werden“, erläutert der Dirigent weiter.

Und spätestens nach zwölf Aufnahmestunden am zweiten Tag gab es bereits erste lächelnde Gesichter unter den Musikern. Ein Markenzeichen der Stadtmusiker ist es, dass sich immer wieder Solisten in den Vordergrund stellen, mehrere davon werden auch auf der CD zu hören sein.

Zudem wurden die Aufnahmen mit einem Dudelsackspieler von den Black Forest Bag Pipers gemacht und auch der Triberger Familienchor sang einen Titel ein. Erste Gänsehautmomente stellten sich dabei schon bei den Aufnahmen im Kurhaus ein.