Die Baugenossenschaft Triberg hat ihren Wohnungsbestand erneut vergrößert. Zum 1. Januar wurde das Gebäude in der Sommerbergstraße 28 in Schonach gekauft.

Das Anwesen, das einst das bekannte und von Gästen wie Einheimischen sehr beliebte Hotel „Schlossberg“ beherbergte, hatte vor etwa 20 Jahren die Kölner Wohnungsgesellschaft „Graf von Wolkenstein-Trostburg“ erworben. Die hatte das Gebäude Anfang der 1990er-Jahre komplett saniert und teilweise auch umgebaut.

Durch einen Großbrand in der oberen Etage des Hauses im Jahr 2016 entstand durch das Feuer und die notwendigen Löschmaßnahmen ein hoher Schaden, der erneut eine größere Teilsanierung erforderlich gemacht hatte.

Grund für die jetzige Veräußerung des Hauses durch die Kölner Wohnungsgesellschaft soll die räumliche Entfernung zwischen Köln und Schonach gewesen sein. Der bisherige Eigentümer legte laut eigenen Angaben großen Wert darauf, dass die Mieter zukünftig unmittelbar vor Ort betreut werden können.

In einem Brief an die Mieter begründete die Wohnungsgesellschaft den Entschluss, das Gebäude an die Baugenossenschaft zu verkaufen, unter anderem wie folgt: „Nach beinahe 20-jähriger Eigentümerschaft haben wir das Haus Sommerbergstraße 28 mit Wirkung zum 1. Januar 2019 an die Baugenossenschaft Triberg veräußert. Mit der Veräußerung an diese fest in der Region verankerte, mitgliedschaftlich organisierte Institution verbinden wir die Hoffnung, damit den Interessen der Mieter bestmöglich Rechnung getragen zu haben.“

Der Vorstandsvorsitzende der Baugenossenschaft Rolf Gehringer teilte im Gespräch mit der Redaktion mit, dass es sich hier um eines der größten Wohngebäude in Schonach handelt. Es befinde sich in einem baulich sehr guten Zustand.

„Der Kauf dieses Objekts passt genau in unser Konzept und mit 19 Wohnungen, Büroräumen und 14 Tiefgaragenplätzen konnten wir weiteren hochwertigen Wohnraum im Herzen von Schonach erwerben. Selbstverständlich können die bisherigen Mietverhältnisse auf Wunsch in eine genossenschaftliche Dauernutzungsmöglichkeit übertragen werden. Dies bietet den Mietern ein sicheres und dauerhaftes Wohnen. Wir haben einfach die Notwendigkeit gesehen, für die Zukunft weiteren Wohnraum zu schaffen, denn unsere Immobilien in Triberg, Schonach und Furtwangen sind so gut wie alle an unsere Genossenschaftsmitglieder vermietet“, begründete Gehringer den Entschluss zu kaufen. Der Gesamtvorstand und der Aufsichtsrat hatten beschlossen, die Immobilie „Schlossberg“ in den Bestand der Baugenossenschaft Triberg aufzunehmen.

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