Herr Reusch, kennen Sie den Triberger Weihnachtszauber?

"Nur vom Hörensagen. Ich selbst war bislang noch nicht da."

Sind Sie ein Wintertyp?

"Ich bin kein Skifahrer, aber ich bin gerne im Winter unterwegs, wandern."

Was erwartet die Besucher in Ihrer Show?

"Es wird ein bisschen Klamauk geben, aber auch Sachen, die eigentlich nicht lustig sind. Das gehört dazu, wenn man einen seriösen Rückblick auf 2016 geben will. Es wird kabarettistisch, aber es fehlt nicht der Hinweis auf die unangenehmen Ereignisse. Für die Einen ist es Trump oder Brexit. Noch unangenehmer sind die Anschläge in Nizza und Deutschland. Ich mache das aber auch ein bisschen von den Zuschauern abhängig. Ich möchte ja keine gute Laune kaputt machen."

Was hat Sie als Nachricht 2016 am meisten bewegt, was war für Sie ein herausragendes Ereignis?

"Da gab es leider sehr viele. Für mich war es das Attentat in Nizza, weil ich zu diesem Zeitpunkt gerade im Urlaub in Südfrankreich war. Dort war die Stimmung dann sehr gedrückt und es war von einem Tag auf den anderen unheimlich."

Auf was freuen Sie sich in Triberg besonders?

"Ich werde frühzeitig in Triberg ankommen und mir den Weihnachtszauber zu Gemüte führen und mich berieseln lassen."

Fragen: Roland Sprich