In Tribergs guter Stube, dem holzgeschnitzten Rathaussaal, empfingen Bürgermeister Gallus Strobel und Hauptamtsleiterin Barbara Duffner beiden verdienten Mitarbeiter der Stadt Triberg, die seit 25 Jahren in Diensten der Gemeinde stehen: Hubert Kienzler aus Nußbach, Leiter des Bauhofs, und Klaus Kienzler aus Gremmelsbach, Mitarbeiter der Verbandskläranlage. Strobel erhob das Glas, um mit dem Personalratsvorsitzenden Clemens Scherzinger, dem Geschäftsführer Bauwesen des Gemeindeverwaltungsverbands, Alexander Kutzner, Bauamtsmitarbeiterin Stefanie Dold und dem Betriebsleiter der Kläranlage, Werner Reuter, auf die beiden Jubilare anzustoßen.

Überschwänglich lobte Strobel die Jubilare, die beide 1993 ihren Dienst bei der Stadt begonnen haben und hob ihre Leistungen besonders hervor. „Ich bin stolz, solche hervorragende Mitarbeiter in unseren Reihen zu haben“, und wies darauf hin, dass Hubert Kienzler als „genialer Kopf“ mit seiner langjährigen Erfahrung für den Bauhof Gold wert sei und auch Klaus Kienzler ein absolut wichtiges Glied im Team der Verbandskläranlage sei.

Der 1962 in Nußbach geborene Hubert Kienzler begann im Januar 1993 als Bauhofmitarbeiter seinen Dienst und wurde im Februar 2000 in einem befristeten Verhältnis zum Bauhofleiter bis Ende Januar 2002 befördert. Ab Februar wurde diese Position in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis umgewandelt. „Hier ist mir Hubert Kienzler einiges voraus. Während er bei uns aufgrund seiner Leistung unbefristet beschäftigt wird, habe ich nur eine befristete Dienstzeit“, schmunzelte Strobel über seine nicht ganz ernst gemeinte Äußerung. Er wies auch darauf hin, dass Hubert Kienzler ein vielfältiges Aufgabengebiet zu bewältigen hat und für alles, was irgendwie kaputt geht, mit seinem Team zuständig ist. Außerdem hatte der Schultes der Wasserfallstadt noch eine ­Anekdote auf Lager: „Hubert Kienzler war auch derjenige, der den exzellenten Standort für die Dampflok am Bahnhof ausgesucht hat.“

Strobel umriss mit launigen Worten auch den Werdegang des zweiten Jubilars, Klaus Kienzler, der 1957 in Hornberg das Licht der Welt erblickte. So absolvierte dieser im Juni 1993 erfolgreich einen Klärwärter-Grundkurs und wurde aufgrund seiner Leistungen im September 1994 zum stellvertretenden Betriebsleiter sowie zum stellvertretenden Gewässerschutzbeauftragten bestellt.

„Dieser Tage erreichte uns die Nachricht, dass die Einleitungserlaubnis für das gereinigte Wasser des Klärwerks in die Gutach nach Erfüllung der zahlreichen Auflagen, bis in das Jahr 2032 verlängert wurde“, gab Strobel nicht ohne Stolz in der Runde bekannt.

Betriebsleiter Reuter stellte „seinem“ Jubilar ebenfalls ein sehr gutes Zeugnis aus: „Klaus kann zupacken, ist sehr kompetent und man hört ihn nie klagen. Durch seine technische Fähigkeiten haben wir auf vielen Feldern schon große Kosteneinsparungen erzielt. Ich wünsche ihm für seine weitere Arbeitszeit Gesundheit und Gottes Segen.“

Einhellig waren auch die Meinungen von Barbara Duffner und Clemens Scherzinger, die den Jubilaren ein unkompliziertes Arbeiten und ein stets offenes Ohr für alle Belange in ihren Ressorts bescheinigten. Als Anerkennung erhielten die verdienten Mitarbeiter von Strobel eine Urkunde, einen Umschlag und ein „flüssiges“ Geschenk.