Umfangreiche Aktivitäten kann die Skizunft Triberg vorweisen. Dies ging aus den Berichten im Verlaufe der Mitgliederversammlung hervor. So gab der Vorsitzende Rolf Kürner bekannt, dass die bestehende Satzung neu überarbeitet werden musste. Nun ist diese aufwändige Arbeit abgeschlossen. Dankesworte hatte Rolf Kürner für seine Unterstützer beim Staffellauf um den Bürgermeisterpokal und beim Wasserfall-Lauf, aber auch für die freiwilligen Helfer bei den derzeitigen Umbauarbeiten in der vereinseigenen Skihütte.

Beim Staffellauf mit von der Partie

Auf den Staffellauf 2018 ging Sportwart Jochen Kübler näher ein: 27 Dreier-Teams gingen an den Start. Viel Schnee lag nicht mehr, doch miteinander schaffte man es, eine gute, wenn auch etwas kürzere Rennstreckenrunde zusammenzubringen. Eine Rekordbeteiligung gab es beim Wasserfall-Lauf. Es waren 189 Starter dabei, viele davon waren Patienten der Asklepiosklinik.

Das könnte Sie auch interessieren

Weiter halfen die Mitglieder der Skizunft bei der Stadtputzete mit, und auch beim Stadtfest waren sie zusammen mit der Stadtmusik aktiv dabei. Diese Lösung sei für die Skizunft optimal gewesen. Viel Arbeit erfordere auch immer das Hüttenfest, aber es mache immer Freude. Umfangreiche Umbauarbeiten seien derzeit im Gange.

Auch die Kasse stimmt

Die Skizunft bietet mittwochs einen Nordic-Walking-Termin. Um die acht bis zehn Personen nähmen hier regelmäßig teil, berichtet Bertram Kienzler.

Das Finanzielle im Verein erledigt Mike Mauscherning, seine Ausführungen waren übersichtlich und ausführlich. Viel Arbeit steckt dahinter, die Einnahmen setzten sich unter anderem aus Spenden oder Einnahmen aus der Skihütte zusammen, auch die Teilnahme beim 24-Stunden- Schwimmen brachte einen kleinen Betrag. Erträge aus Staffellauf und Stadtfest stützen die Kasse auch.

Verein spendet Einnahmen an Krebsverband

Die Einnahmen vom Wasserfall-Lauf wurden samt und sonders wieder an den Krebsverband gespendet. Die Ausgaben flossen in den Erhalt der Skihütte, hier wurden Wände erneuert, auch die Elektrizität muss dringend überholt werden. Kassenprüfer Markus Dold hatte Einsicht in die Unterlagen von Mike Mauscherning, er konnte nur gute Führung bestätigen.

Viel Arbeit mit neuer Vereinssatzung

Die Neufassung der Satzung hatte in aufwändiger Arbeit Agnes Zinapold übernommen. Datenschutz und Bestimmungen der Gemeinnützigkeit waren ein Hauptthema in diesem 38-seitigen Werk, das Zinapold den Anwesenden vorlas. Die Mitglieder waren mit den Ausführungen einverstanden und die Statuten werden nun so weitergeleitet. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt.

Ehrungen für verdiente Mitglieder

Nun galt es für den Vorsitzenden noch, Dankesworte und Ehrungen für Mitglieder auszusprechen, die seit langem den Verein unterstützen: Seit 25 Jahren sind Alexander Klink und Nadine Weis Mitglied, seit 40 Jahren Klaus und Brigitte Herrmann. Gar 50 Jahre ist Emmi Koch dabei. In einem Rückblick gedachte Rolf Kürner auch des in diesem Jahr verstorbenen Gründungsmitglieds Gerd Luz. Viel habe er für den Verein getan, als sich dieser 1948 nach dem Kriege wieder neu orientierte, zeitweise sei er auch Vorsitzender gewesen.

Zum Schluss wurde ein Film über die Aktivitäten der Skizunft in den 60er- und 70er Jahren gezeigt, eine interessante Geschichte tat sich auf.