20 Gemeinden umfasst der Schwarzwald-Baar-Kreis. Landrat Sven Hinterseh besucht die Städte und Dörfer regelmäßig, um den Austausch vor Ort zu leben. Jetzt kam er nach Triberg. Diverse Themen habe man zunächst im holzgeschnitzten historischen Rathaussaal gemeinsam mit dem Ältestenrat der Stadt angesprochen und einen guten fachlichen Austausch gehabt, betonte der Landrat. Dazu habe man diverse Punkte angeschaut, weitere tolle Projekte der Zukunft besprochen.

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In seinem achten Jahr als Landrat könne er auf interessante Projekte zurückblicken, die nicht unbedingt unkompliziert gewesen seien – wie der Eulen- und Greifvogelpark. Auch touristisch werde im Kreis in verschiedenen Arbeitsfeldern zusammengearbeitet. Gut unterwegs sei die Stadt auch in Sachen Breitband.

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„Mir persönlich ist es sehr lieb, wenn unsere Gemeinden nicht angeschoben werden müssen“, sagte Hinterseh. Gerade in Triberg sei das absolut nicht notwendig. Er empfinde es so, dass Bürgermeister, Verwaltung und Gemeinderat geradezu vor Ideen sprühten, „das macht richtig Freude“, sagte Hinterseh. Neugierig sei er auf den Zustand der Großbaustellen der vergangenen Jahre. Er freue sich auf weitere gute Projekte.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Triberg: Landrat Sven Hinterseh (sitzend) erfüllt den Wunsch bei seinem Besuch im Rathaus gerne, beobachtet von Susanne Muschal, Friedhelm Weber, Bürgermeister Gallus Strobel, Michael Hummel, Helmut Finkbeiner, Heinz Hettich, Klaus Wangler und Klaus Nagel (von links).
Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Triberg: Landrat Sven Hinterseh (sitzend) erfüllt den Wunsch bei seinem Besuch im Rathaus gerne, beobachtet von Susanne Muschal, Friedhelm Weber, Bürgermeister Gallus Strobel, Michael Hummel, Helmut Finkbeiner, Heinz Hettich, Klaus Wangler und Klaus Nagel (von links). | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Bürgermeister Gallus Strobel gab das Lob zurück, er empfinde Sven Hinterseh als ausgesprochen guten Landrat, der den Gemeinden mit Rat und Tat zur Seite stehe und sie stark unterstütze.

Fruchtbarer Austausch

Mit dem Landrat gebe es einen immer fruchtbaren Austausch, er sei stets bereit, auch bei schwierigeren Unterfangen Hilfestellung zu leisten. Daher freue er sich, im Goldenen Buch der Stadt einen Eintrag des Landrats zu finden.

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Im Anschluss wurde zunächst unter Führung der künftigen Betreiber Julian und Sebastian Bruder die Baustelle des Edeka-Marktes oberhalb der Parkgarage besucht. Die beiden Bruder-Brüder sprachen den offiziellen Start des Marktes an, der im Rohbau fertig gestellt ist: Ab Mitte Januar 2020 können die Bewohner der Wasserfallstadt da einkaufen. „Egal, welches Wetter draußen herrscht, die Handwerksbetriebe und Firmen können hier drin arbeiten, daher ist das Datum sicher“, betonte Julian Bruder. Er müsse ja auch bereits jetzt die Personal-Planung angehen.

Der Landrat staunt

Beeindruckt zeigte sich der Landrat auch von der Großzügigkeit der Planung und des Oberbaus, in dem die Stadt einen touristischen Magneten installieren will. Genaueres wolle er dazu nicht sagen, solange es nicht absolut spruchreif ist, so der Bürgermeister. Zudem ging es zum Eulen- und Greifvogelpark, das riesige Vollholz-Funktionsgebäude versetzte den Landrat in Staunen, auch wenn noch einige Details fehlen.