„Es war ein nicht immer einfacher Weg, bis der Edeka-Markt Bruder auf dem Gelände des einstigen Bühler-Areals entstehen konnte“, zeigte Seniorchef Alois Bruder anlässlich der feierlichen Eröffnung mit mehr als 200 geladenen Gästen auf.

Viele Gemeinderäte dabei

Fast der gesamte Gemeinderat, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und beteiligten Banken, Besucher aus den Architekturbüros, zahlreiche Gäste aus den Führungsetagen der Edeka Südwest, aber auch viele Mitarbeiter der Märkte der Familie Bruder und auch anderen Edeka-Märkten waren der Einladung der Bauherren gefolgt.

Auch Bürgermeister Gallus Strobel (von links) und Seniorchef Alois Bruder nehmen den Segen von Diakon Klaus-Dieter Sembach Pfarrer und Markus Ockert entgegen.
Auch Bürgermeister Gallus Strobel (von links) und Seniorchef Alois Bruder nehmen den Segen von Diakon Klaus-Dieter Sembach Pfarrer und Markus Ockert entgegen. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Nachdenkliches und Segensworte

Begonnen wurde die Eröffnungsfeier mit dem Segen Gottes. Pfarrer Markus Ockert gab dazu einen seiner bekannten Impulse. Ihn erinnere der Markt an Erntedank – in der Fülle der Gaben dürfe man den Geber nicht vergessen, sondern eine Danksagung anbringen. Er verband das aber auch mit der Mahnung – „wie danke ich als Kunde für diese enorme Fülle, für eine so enorme Versorgung.“ Ihm liege auch am Herzen, dass die Leistung aller Beteiligten anerkannt werde, auch die des Personals, das ein wesentlicher Bestandteil sei. Im Anschluss weihte und segnete Diakon Klaus-Dieter Sembach Haus und Mitarbeiter.

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Baustart vor fast drei Jahren

Bereits 2008 habe es erste Kontakte gegeben, im April 2017 sei durch Bürgermeister Gallus Strobel, dessen Eltern Jahrzehnte einen Edeka-Markt in Schonach betrieben, der erste Baggerbiss durchgeführt worden. Lange dauerte dann der rund 20  000 Kubikmeter umfassende Aushub – dieser musste so lange auf dem Gelände gelagert bleiben, bis klar war, ob er belastet war.

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Ein außergewöhnliches Gebäude

Dann aber ging es rasch aufwärts, wie Architekt Volker Göhr vom beauftragten Architekturbüro Müller und Huber aus Oberkirch betonte. 18  700 Kubikmeter umbauten Raum habe man geschaffen. 70 Prozent davon lägen im Erdreich. Dabei seien allein 440 Tonnen Stahl verbaut und 42 Kilometer Kabel verlegt worden. Unter der Bauleitung von Daniel Roser hätten die Handwerker tolle Arbeit geleistet. Außergewöhnlich und einzigartig sei der Markt geworden, schon allein durch die Tatsache, dass die Anlieferung zwei Stockwerke höher liege.

In drei Generationen ist die Familie Bruder Betreiber von Edeka-Märkten in Triberg, Schonach, Furtwangen, Steinach und Zell am Harmersbach.
In drei Generationen ist die Familie Bruder Betreiber von Edeka-Märkten in Triberg, Schonach, Furtwangen, Steinach und Zell am Harmersbach. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Bürgermeister ist selbst Sohn eines Edeka-Markt-Betreibers

Für die Stadt sei der Markt enorm wichtig, betonte auch Bürgermeister Gallus Strobel, der erneut von einem „Festtag für Triberg“ sprach. Alois Bruders Angebot, als Mann an der Kasse auszuhelfen, da er ja als Sohn eines Edeka-Marktbetreibers Erfahrung habe, müsse er ausschlagen – er habe andere interessante Angebote, sagte Strobel schmunzelnd. Es seien durchaus Kämpfe gewesen, bis der Markt entstehen durfte, bekannte er. „Aber etwas Besseres als einen Edeka-Markt in der Stadtmitte gibt es nicht, das ist ein Magnet“, zeigte er sich überzeugt. Ein „Glückauf“ rief er der Familie Bruder zu.

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Stetiges Wachstum auf umkämpften Markt

Respekt und Anerkennung zollte der Familie Bruder der Verkaufsleiter der Edeka Südwest, Achim Widmann. Im Südwesten erkenne man für den Konzern ein stetiges Wachstum auf einem umkämpften Markt. „Wenn man etwas liebt, umwirbt man es – und wir lieben Lebensmittel seit mehr als 120 Jahren“, betonte er. Von den rund 1200 Märkten von Edeka Südwest würden etwa 1000 von selbstständigen, ehrbaren Kaufleuten wie der Familie Bruder geführt, die hier einen tollen, modernen Markt gebaut habe.

Grill löst versehentlich Rauchmelder aus

Im Anschluss lud die Betreiberfamilie die Besucher zu einem Imbiss mit ausgewählten Leckereien ein – deren Zubereitung mit dem Grill einen Rauchmelder auslöste, was zunächst für Verwirrung der Gäste und danach für Gelächter sorgte.