Immer dann, wenn es die Chorgemeinschaft Nußbach zu einem der Unterhaltungsabende in die Asklepios-Klinik Triberg verschlägt, kommt Freude auf bei den Gästen der Klinik. Schließlich sorgt Chorleiterin Irina Hilser gemeinsam mit ihren Sängern und flotten Melodien aus Rock und Pop, aber auch spezieller geistlicher Musik, für beste Unterhaltung.

Angela Schätzle als charmante Moderatorin

Erstaunlich jung und groß sei der Chor, wunderten sich mehrere Zuhörer. Angela Schätzle führte kommunikativ und charmant, spritzig-witzig als Moderatorin durch den Abend. Entstanden sei der Chor aus dem Zusammenschluss des einstigen Männerchors mit dem Kirchenchor, beide seien allein zu klein geworden vor etlichen Jahren. Daher trete man als Chorgemeinschaft bei kirchlichen wie weltlichen Anlässen auf. Doch nicht nur Informationen zum Chor oder zu den Liedern hatte die Moderatorin parat – sie brachte auch den einen oder anderen Scherz, manchmal aber auch Nachdenkliches.

Sänger bringen Bewegung in die Musik

Wechselnd waren bei den Liedern die Sprachen: Mal sangen die Mitglieder auf Deutsch, mal auf Englisch oder Portugiesisch, manchmal war es gar Suaheli, was die Sänger da so von sich gaben. Wie die Moderatorin feststellte, liege es ihnen, aufzutreten, schließlich habe die Dirigentin sogar Bewegung in den Chor gebracht. So blieb der Chor selten völlig ruhig. Vielmehr wiegten die Sänger beispielsweise beim Ausschnitt aus „Mary Poppins“ mit oder tanzten auf der Stelle.

Solo-Auftritte von Verena Nock

Gleich mehrfach konnte sich Verena Nock mit Soli hervortun, so bei Nessajas Lied aus dem Kindermusical Tabaluga „Ich wollte nie erwachsen sein“. Viel Bekanntes wie „Rote Lippen“, die man küssen soll, aber auch das eine oder andere neuere Lied brachten die Sänger zu Gehör.

Mitklatschen und Mitsingen

Das Publikum klatschte eifrig mit oder stimmten gar in die Lieder mit ein. Denn mit ihren Liedern forderten sie ihr Publikum geradezu zum Mitsingen heraus. Die Männer und Frauen schaffen es, beim Publikum Begeisterung für den Chorgesang zu wecken. Sie kommen nicht nur aus Nußbach, mittlerweile sind Sänger aus der gesamten Raumschaft dabei, sicher auch ein Verdienst der jungen Leiterin.

Schwungvoll und fetzig

Mal waren es Melodien mit Klavierbegleitung, mal auch a capella. Nach vielen schwungvollen Liedern mit fetzigen Rhythmen und viel Bewegung gab es mit „Siya hamba“ noch eine Zugabe – dann verabschiedete sich die Chorgemeinschaft bis zum nächsten Auftritt in der Asklepios-Klinik im Frühjahr.

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