Die Skizunft Triberg hat die Saison früher als üblich abgeschlossen. An der Hütte auf der Grieshaberhöhe, hoch droben auf der Geutsche, wurde bei perfektem Wetter gefeiert.

Auf Vordermann gebracht

Die Hütte der Skizunft wurde in den vergangenen Jahren enorm auf Vordermann gebracht, aus einem angedachten Stromanschluss wurde aus Kostengründen bis heute jedoch nichts. Über Strom verfügt der Verein dennoch: Zwei kleine Solarmodule, ein winziges Windrad und ein großer Speicher-Akku sorgen dafür. Bei Hochbetrieb wird ein Stromerzeuger angeworfen.

Ein Hingucker ist die Hütte der Skizunft mit ihrer einmaligen Außenausstattung.
Ein Hingucker ist die Hütte der Skizunft mit ihrer einmaligen Außenausstattung. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

In den vergangenen Wochen wurde ein Teil der Hütte einer Erneuerungskur unterzogen und mit Hilfe des Sägewerks Finkbeiner und deren Blockhausbohlen komplett erneuert. Es mag vielleicht noch zwei Jahre dauern, dann sei man durch, erzählten einige Mitglieder des Vorstandsteams.

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Auf der Freifläche um die Hütte waren wegen der exzellenten Witterung einige Biertischgarnituren aufgebaut, auf denen etliche Gäste schnell Platz nahmen, die Grillmeister hatten reichlich zu tun. Dazu gab es, wie bei der Skizunft üblich, Salate in allerlei Variationen; bedient wurden die Gäste von den jüngeren Mitgliedern. Für den Nachtisch war mit Kuchen und Kaffee gesorgt.

Jochen Kübler sorgt dafür, dass die Gäste zügig mit Gegrilltem versorgt werden.
Jochen Kübler sorgt dafür, dass die Gäste zügig mit Gegrilltem versorgt werden. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Mittlerweile werde der Verein wegen der Hütte häufig angefragt, erzählen die Vorstandsmitglieder hoch erfreut. Oft feierten Mitglieder private Feste. Zum Saisonabschluss bei warmem Spätsommer-Wetter fanden sich wieder Gäste ein, die fast immer dabei sind: die Narrenzunft und eine Big-Band der Stadt- und Kurkapelle, die recht gut drauf war und für Stimmung sorgte.