„Noch nie mussten wir zu so vielen Einsätzen wie im Jahr 2018“, lautete das Fazit von Abteilungskommandant Thomas Weisser bei der Hauptversammlung der Teilortswehr.

2018 doppelt so viele Einsätze wie 2017

Vor allem das Sturmtief „Burglind“ machte Anfang 2018 der Feuerwehrabteilung Gremmelsbach zu schaffen. Insgesamt 16 Einsätze verzeichnete Weisser in seinem Bericht. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr 2017.

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Der 7. Januar war besonders anspruchsvoll

Sechs davon mussten an einem einzigen Tag, nämlich am 7. Januar in Folge eines schweren Sturms und heftigen Regenfällen bewältigt werden. Oberhalb des Sägewerks Finkbeiner gerieten Bäume, die auf Oberleitung der Bahnstrecke gestürzt waren, aufgrund eines Kurzschlusses in Brand. „Die Lösch- und Sägearbeiten konnten erst erfolgen, als die Leitung stromlos war“, erläuterte Weisser. Die Arbeiten habe ein Notfallmanager der Deutschen Bahn begleitet.

Ende Januar leisteten die Gremmelsbacher dann den Triberger Kameraden bei einem Autounfall am Hohnenweg Hilfe.

Holzabfälle verbrannt – trotz großer Trockenheit

Die Wetterextreme machten auch im Sommer vor der Feuerwehr nicht hal­t: Trotz großer Trockenheit verbrannte ein Landwirt Holzabfälle. „Das Feuer konnte mit Hilfe des Kleintanklöschfahrzeugs gelöscht werden“, sagt der Kommandant.

Umbau am Gerätehaus läuft

Zu den Einsätzen kamen 22 Dienstabende, sechs Sonderdienste sowie die Hauptprobe in Triberg hinzu. Besonders herausgefordert habe die Vorbereitung und Planung zur Neubeschaffung eines GW-T (Gerätetransportwagens) und der dafür notwendige Umbau am Gerätehaus in der Dorfmitte. Wie berichtet laufen die Arbeiten aktuell noch.

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Neues Fahrzeug wird im Mai vorgestellt

„Das neue Fahrzeug ist seit 15. März bei uns in Gremmelsbach und wird voraussichtlich im Mai eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt“, zeigte sich Weisser stolz. Den Ausbildungsstand seiner Wehr bezeichnete er als „sehr gut“.

Gute Kooperation mit der Triberger Abteilung

Zufrieden ist er auch mit der Kooperation mit der Triberger Abteilung, die von acht jungen Mitgliedern aus Gremmelsbach tatkräftig bei Einsätzen unterstützt werde. Paralleleinsätze, die im Zeitraum der Kooperation von 2015 bis heute lediglich zweimal vorgekommen seine, habe man dennoch gemeistert. „Mit 23 Aktiven sind wir personell schlagkräftig und stark aufgestellt und das Verhältnis zur Einwohnerzahl ist hervorragend“, begründete er.

Positive Zukunftsaussichten

Auch die Zukunftsaussichten seinen gut: Elf Mitglieder hat die Jugendfeuerwehr. Weitere Vereinsaktivitäten listete Schriftführerin Roswitha Schneider in ihrem Bericht auf, während Fiona Laube über die zahlreichen Proben und Treffen der Jugend referierte. Grüne Zahlen konnte Kassierer Roland Dieterle nachweisen.