Knapp 50 Schüler saßen an ihrem ersten Tag in der Realschule Triberg (RST) erwartungsvoll in der Aula. Die stolzen Eltern hinter ihnen hörten aufmerksam den Worten von Schulleiter Waldfried Sandmann zu. Doch zunächst wurden die Mädchen und Jungen von der Klasse 6a mit flotten Liedern empfangen.

Die Sechstklässler hatten unter der Leitung von Musiklehrerin Christine Nagel den Song der Prinzen „Alles nur geklaut“ zu einem temperamentvollen Hit umgedichtet, mit dem sie die neuen Schüler standesgemäß begrüßten. „Wir singen einen Hit, die ganze RST bebt – und alle singen mit“, hieß der flotte Refrain. Und zum Schluss versprachen die jugendlichen Sänger: „Wir sind gerne für euch da, halten es aus hier schon ein Jahr, drum singt nur mit, wir machen alles klar.“ Auch mit einem Song aus dem Musical Mary Poppins verzauberten die Sechstklässler ihre neuen Mitschüler. Christine Nagel dirigierte, während ihre Tochter Lisa die Lieder am Keyboard begleitete.

Besonders herzlich begrüßte der Schulleiter die Fünftklässler samt ihren Angehörigen. Er wies auf Studien hin, die belegten, dass gute Realschüler genauso viel im Leben erreichen können wie Gymnasiasten. „Unsere letzte Abschlussprüfung bestätigt dies mehr als deutlich, denn drei von vier Schülern besuchen jetzt ein Gymnasium oder eine sonstige weiterführende Schule, während die anderen alle eine qualifizierte Berufsausbildung begonnen haben“, strahlte Waldmann. Den Fünftklässlern versprach er, dass das engagierte Kollegium der RST ihre vielseitigen Begabungen fördern werde.

Die Klassenlehrer Andreas Schlimpert und Michael Engst nahmen danach die Neulinge unter ihre Fittiche. Während für die beiden Gruppen der erste Schultag im Klassenzimmer begann, stellte der Mediziner Thomas Schwarz den Förderverein vor und warb um die Mitgliedschaft der Eltern

Die Schüler der Klasse 9c bewirteten abschließend unter der Leitung ihrer Lehrerin Beate Blattner die Angehörigen der neuen Schulkameraden mit Getränken und mit Häppchen.