Kienzlers Dank schloss sich eine Bitte an, der sich die Anhänger und darüber hinaus nicht verschließen: Der Rasenplatz rücke näher, sagte er und man habe wieder eine Bausteinaktion geplant. So könne der SVN erneut einen großen Anteil an der Finanzierung übernehmen. Weiter galt Kienzlers Lob „den Machern“ dieses Abends, an der Spitze Anna Herdner. Hatten diese doch wieder ein sehr unterhaltsames Programm ausgearbeitet, die Jugendmannschaften, die Aktiven, die AH, alle waren dabei.

„Die Welt der Bücher“ unter diesem Motto stand das Programm, schon beim Betreten der Halle fiel dies ins Auge. Mit hunderten von Büchern war der Saal ausgeschmückt und in so manchem Buch wurde geblättert. Dann ging es los mit den Allerkleinsten, den Bambinis, die schon aufgeregt hinter der Tür auf ihren Auftritt warteten. Zum Lied „Theo ist fit“ hüpften sie auf der Bühne herum und hatten selbst ihren Spaß daran, mit ihnen Daniela Duffner und Nadine Bianchi, die beiden studierten den Tanz ein. Die D-Jugend mit Patrick Nock folgte mit dem Ratespiel „Was ist das?“ allerlei Wortspielereien aus dieser Bücherreihe, aus Tier- und Pflanzenwelt brachten die Zuhörer zum Lachen.

Durchs Programm führten Stefan Loeck und Caroline Engler. Sie traten als Opa, der einen Buchladen besitzt und lesefreudige Enkelin auf. So kramten sie in alten Schätzen und fanden doch eine recht ansehnliche Zahl lesenswerter Bücher. Klar, dass auch das Märchenbuch nicht übersehen werden durfte. Die gespielten Märchen waren für die Zuschauer, wenn auch abgewandelt, leicht zu erraten. Da kam doch tatsächlich Jogi Löw (Felix Kaltenbach) ins „Sporthisli“ und hatte einen Fußballschuh dabei. Er suchte dringend den passenden Fuß. Er wurde gefunden – Martin Kienzler passte der Schuh und Löw befand den SV-Vorsitzenden als bundesligareif.

Zu Beginn des Programms treten die Bambinis auf die Bühne. Bilder: Priska Dold
Zu Beginn des Programms treten die Bambinis auf die Bühne. Bilder: Priska Dold | Bild: Priska Dold

Ein Zuschauerspiel hatte Anna Herdner vorbereitet. Ausgesuchte Kandidaten sollten Zitate aus Büchern erraten. Wo steht’s geschrieben, wollte Herdner wissen. Die Vielseitigkeit der Themen war gegeben; Sätze aus Märchen, der Bibel, aus dem BGB und viele weitere wurden, auch unter lautstarker Mithilfe der Zuschauer, im Saal erraten.

Ein weiteres gespieltes Märchen folgte: Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald. Statt des Pfefferkuchenhauses stand im Wald plötzlich das Nußbacher „Sporthisli“. Dort trafen sie auf den Wirt Bernd (als Hexe Andreas Herdner) und die Stammgäste. Die Szenen kamen bestens an, die Besucher applaudierten heftig. Die Hexe flog hinter die Theke und Hänsel und Gretel übernahmen das Kommando im „Hisli“.

Recht fetzig ging es weiter mit den „Blue Brothers“ (Felix Kaltenbach und Marcel Hettich): Dessous flogen auf die Bühne und die tobenden weiblichen Fans fielen in Ohnmacht. Die AH-Mannschaft war ebenfalls mit ihren Fans dabei. Sie sangen aus voller Brust alte und bekannte Fußballlieder wie „Fußball ist unser Leben“ oder „Buenos dios Argentina“ – und alle sangen mit.

Auch eine TV-Mädchengruppe aus Schonach sorgte mit ihrem „Comic-Tanz“ für eine tolle Abwechslung. Einstudiert hatte dies Tanja Herdner. Und dann kamen sie aus allen Richtungen, die Gorillas aus dem Urwald, dazwischen Tarzan und Jane (Manuel Pfau und Marcel Hettich). Die Affen tummelten sich auf der Bühne, die Bananen flogen und der „Uuaa-Schrei“ war nicht zu überhören. Einstudiert hatte dies Juliana Hör.

Der Schlussapplaus war heftig und Martin Kienzler freute sich mit allen Darstellern über diesen gelungenen Abend. Dazu gehören auch die stillen Helfer im Hintergrund, betonte der Vorsitzende, auch die Mitglieder der Narrenzunft, denen die Bewirtung oblag.