Einen richtig vollen Fasnet-Kalender haben die Nußbacher Narren. Da sie Gründungsmitglied der Schwarzwälder Narrenvereinigung (SNV) sind, besuchen sie auch verschiedene Umzüge und Narrentreffen der Vereinigung.

Narrentreffen in Eisenbach

So wird man die Nußbacher Narren am 9. und 10. Februar in Eisenbach antreffen, wo die Zunft der Bergmänner ihr närrisches 44-jähriges Bestehen bei einem Narrentreffen feiern.

Gemeinsam zum Zunftball im Triberger Kurhaus

Am Samstag, 16. Februar, gehen die Nußbacher Narren auch ins Triberger Kurhaus, um gemeinsam mit vielen weiteren Triberger Narren den Zunftball zu feiern. Schon einen Tag später besucht die Nußbacher Zunft das Freundschaftstreffen der Urviecherzunft Bad Dürrheim. Am Samstag, 23. Februar, heißt es gemeinsam feiern, aber getrennt auftreten: in Schönwald und Schonach ist Zunftball angesagt.

Närrischer Frauen-Kaffee am 27. Februar

Danach geht es Schlag auf Schlag: Am Mittwoch, 27. Februar, feiern die Nußbacher ab 15 Uhr den Närrischen Frauen-Kaffee, auch Wieber-Fasnet genannt, im SV-Heim – ein Fest der guten Laune, das mittlerweile bis in den Abend hinein läuft. Musikalisch umrahmt von Stimmungskanone Andi Hehl wird ein lockeres Programm geboten.

Hemdglonker-Umzug beim Sägewerk Kienzler

Am Tag darauf ist Schmutziger Donnerstag – da beginnt um 19 Uhr der Hemdglonker-Umzug beim Sägewerk Kienzler. Rund um den Dorfplatz wird anschließend „die Fasnet gesucht“. Die dort platzierte Puppe hat laut Ober-zunftmeisterin Sonja Schätzle ein Herz, das für die Fasnet schlägt – bis zum Aschermittwoch. Anschließend ist Fasnettreiben im „s’ Felix.“

Ein echtes Ausrufezeichen für Fasnet-Fans

Das erste echte Ausrufezeichen ist der Bunte Abend am Samstag, 2. März, in der Festhalle ab 19.30 Uhr, Saalöffnung ist ab 18 Uhr. Dabei wird es selbstredend wieder ein buntes Programm geben mit viel Lokalkolorit, verspricht die Oberzunftmeisterin. Am Ende lockt hier noch die Space-Bar.

Wer am Fasnetsonntag, 3. März, fit genug ist, schließt sich dem Umzug im Dorf an oder schaut zu. Beginn ist um 14 Uhr. Die närrischen Gruppen stellen sich am Sägewerk Kienzler auf. Der Umzug endet letztlich an der Festhalle, wo es anschließend buntes, närrisches Treiben gibt, dazu werden die schönsten Kostüme und einfallsreichsten Wagen prämiert.

Oberzunftmeisterin Sonja Schätzle.
Oberzunftmeisterin Sonja Schätzle. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Für viele Fans aus weitem Umkreis gehört der Rosenmontag in Nußbach zum absoluten Höhepunkt, denn während in der Raumschaft Triberg weitgehend Agonie herrscht und kaum noch etwas geboten ist, steigt in der Festhalle Nußbach der weithin bekannte Konfettiball – „...mit echtem Konfetti und das zentnerweise!“, wie Oberzunftmeisterin Sonja Schätzle betont. Etliche Bars sorgen dafür, dass keiner Durst leiden muss – und DJ Fazio sowie eine Guggenmusik aus der Schweiz werden den Gästen etwas sprichwörtlich „auf die Ohren“ geben.

Ballveranstaltung für die Kinder

Um 14.30 Uhr beginnt am Fasnetdienstag der Kinderball in der Festhalle, bei dem jedes Kind einen Preis erhält. Um 17.30 Uhr passiert es dann auch in Nußbach: Die Fasnet wird offiziell auf dem Kirchplatz verbrannt – die Trauergesellschaft verabschiedet sich wieder für ein Jahr vom fröhlichen Fasnettreiben.

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