52 neue Fünftklässler hat die Realschule Triberg am Donnerstag begrüßt. Ein Programmpunkt war auch die Schulhaus-Rallye.

Das könnte Sie auch interessieren

Nach musikalischer Einleitung durch die Klasse 6b und Musiklehrerin Martina Brielmaier wandte sich der Schulleiter der Realschule Triberg (RST) direkt an die Neuen: „Wenn ihr etwas nervös seid, macht das nichts, auch ich bin es – das erste Mal stehe ich hier als Schulleiter, obwohl ich hier schon seit 22 Jahren zur Schule gehe“, versuchte Thomas Serazio, den 52 neuen Fünftklässlern erst einmal etwas Last von den schmalen Schultern zu nehmen, die später den oft bereits jetzt schon schweren Schulrucksack tragen mussten.

Fächer erhalten neue Namen

Der Schulleiter begrüßte die neuen Jungen und Mädchen mit Namen und machte sie mit einigen Neuerungen bekannt – vor allem mit Schulfächern, die sie bis dato nicht kannten. Und da einige Fächer neue Namen erhielten, sind diese selbst den Eltern unbekannt, die bereits Kinder an der Schule haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Einschulung der neuen Fünftklässler sei für die Schule eine besondere Sache, betonte Serazio. Aber auch für die an der Grundschule Größten des vergangenen Schuljahres sei dieser Tag speziell – nun seien sie wieder die Jüngsten.

Handschlag und Festschrift

Doch jeder Neuanfang biete eine Chance: Man könne Positives weiterentwickeln und das Negative von früher vergessen. Er wünsche ihnen nun Zeit – für die Arbeit, das Lernen, das Vorbereiten – aber auch Freizeit als Ausgleich. Zugleich wünsche er ihnen Freude am Lernen und nette Begegnungen. Alle Schüler wurden bei der Einteilung mit Handschlag begrüßt. Jedes Kind erhielt eine Festschrift vom 50-jährigen Bestehen der Schule.

Das könnte Sie auch interessieren

Dann ging es für die 22 Neulinge der Klasse 5a mit Klassenlehrer David Henrich zunächst ins Klassenzimmer, gefolgt von den 30 Kindern, die die „Bili“-Klasse, die bilinguale Klasse, von Florian ­Kury besuche. Danach wurde das Schulhaus besichtigt – zum Abschluss zum besseren Kennenlernen auch noch eine Schulhaus-Rallye.

Schulplaner und Bus-Schule

Die Eltern machte Thomas Schwarz, Vorsitzender des Fördervereins, mit dessen Tätigkeiten bekannt – er stellte auch den sehr durchdachten Schulplaner vor: Von den zehn Euro, die man als Mitglied des Fördervereins bezahle, erhielten alle Kinder und Jugendlichen der Schule fünf Euro schon durch diesen Planer zurück – „also kostet eine Jahresmitgliedschaft schon fast nichts mehr“, warb er. Zumal der Verein noch viele andere Dinge bezahle oder bezuschusse, unter anderem die „Bus-Schule“, die heute, Freitag, den Schülern sicheres Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus aufzeigt.

Das könnte Sie auch interessieren

Zu Wort kam auch Elternsprecherin Simone Lorbeer, die die Eltern ermutigte, sich als Elternvertreter aufstellen zu lassen. „Geben Sie Ihren Kindern Wurzeln und Flügel“, zitierte sie Johann Wolfgang von Goethe. Ihre Tochter Livia Hettich machte dem Nachwuchs Mut, sich in die Schülermitverantwortung einzubringen.