Es ist das letzte größere Rennen, das die Skizunft Triberg ausrichtet: Der berühmte Staffellauf um den Wanderpreis des Bürgermeisters fand zeitgleich mit der Gemeinderatssitzung im Kurhaus statt.

Im Schönwälder Rothaus Loipenzentrum herrschten in diesem Jahr so gute Bedingungen wie lange nicht mehr. Zum haufenweise hergestellten Maschinenschnee kam soviel Naturschnee, dass der völlig ausgereicht hätte. Im Vorjahr hatte das noch ganz anders ausgesehen, da sorgte ausschließlich der Kunstschnee für annehmbare Bedingungen, während ringsum schon das Gras durchschaute.

Strahlende Gesichter gab es allenthalben – zumindest bei den Siegern und den Teams auf dem Stockerl. Immerhin 17 Dreier-Teams hatten sich am Start eingefunden, die Schüler und Jugendlichen bildeten dabei die größere Gruppe. Unter lauten Anfeuerungsrufen von Kollegen, Trainern und Familien gaben die Läuferinnen und Läufer auf den letzten Metern vor der Ziellinie noch einmal alles.

Heißer Tee und Gebäck helfen weiter

Auch am Rande der Wettkämpfe war sowohl für die Teilnehmer als auch Helfer und Betreuer mit heißem Tee und Gebäck bestens gesorgt. Dabei waren die Mitglieder der ausrichtenden Skizunft gut beschäftigt – rund 25 Helfer waren bei den Staffelrennen unter Flutlicht im Einsatz. Vom Streckenposten über die Zeitnahme musste alles laufen. Dann kam die Auswertung und damit verbunden, die Anfertigung der vielen Urkunden. Das alles musste laufen wie ein fein abgestimmtes Uhrwerk.

Nikolaus Arnold als Vertreter der Stadt Triberg sorgte am Ende dafür, dass jede Siegerstaffel ihren Pokal erhielt, alle Teilnehmer durften sich an einem großen Korb mit Piccolos und Süßigkeiten bedienen.

Was tun?

Bei der Siegerehrung kamen die Verantwortlichen der Skizunft ins Grübeln und besprachen sich mit Nikolaus Arnold. Zwei der schönen Holzpokale müssen bereits ersetzt werden. Die Frauenstaffel aus St. Georgen hat ebenso wie die Mädchen in der jüngsten Klasse der Schülerinnen zehn bis 14 (die drei Töchter des einstigen Skisprung-Asses Christof Duffner, Leni, Marie und Jana) den Pokal zum dritten Mal geholt. Bei den jüngsten Schülern siegten die Läufer des SV St. Georgen vor Schönwald.

Die Auswertung und das Schreiben der Urkunden obliegen dem Team um Harry Naujoks (stehend).
Die Auswertung und das Schreiben der Urkunden obliegen dem Team um Harry Naujoks (stehend). | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Wie schon im Vorjahr blieb erneut ein Pokal liegen: War es zuvor der der Jugend weiblich 16 bis 17 Jahre, waren diesmal in der Klasse 14 bis 16 Jahre keine Läuferinnen am Start. Die Mädchen und die Jungs S16 bis 17 der Skizunft Brend siegten in ihrer Altersklasse. Die Männer der Skizunft Uhingen holten sich erneut als Exot ihren Pokal ab, den sie im Jahr zuvor in der Jugend geholt hatten. Auf Platz zwei landeten etwas unerwartet, die Neulinge des Skiclubs Engen.

„Ich finde es absolut super, dass besonders die jüngeren Schüler wieder mit sehr viel Spaß und Engagement an diesen Sport herangehen und hier mit vollem Einsatz dabei sind“, strahlte Jochen Kübler bei der Siegerehrung.

Das könnte Sie auch interessieren