Aus aktuellem Anlass, wie Ortsvorsteher Heinz Hettich verkündete, wurde die Tagesordnung der Nußbacher Ortschaftsratsitzung am Donnerstagabend um einen Punkt erweitert. Grund war der Leserbrief von Arno Hornung aus Triberg, den neuen Nußbacher Sportplatz betreffend.

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Beleidigung aller Betroffenen

Hettich betonte, dass er den am selben Tag der Ortschaftsratssitzung in der Zeitung abgedruckten Leserbrief als Beleidigung aller Betroffenen ansehe, zumal seiner Ansicht nach vom Schreiber zu einigen Aussagen „falsch oder gar nicht recherchiert“ wurde und diese so nicht stimmen würden.

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Der Ortsvorsteher verlas daher im Laufe der Sitzung eine Stellungnahme bezüglich des Leserbriefs, deren Aussage die vollumfängliche Zustimmung des Ortschaftsrats fand. Wie Hettich in seiner Stellungnahme betont, „entbehren die von Herrn Hornung angeführten Fakten zum Kunstrasen in Nußbach jeglicher Grundlage“. Es stimme nicht, dass die Stadt Triberg etwa 500 000 Euro an Finanzmitteln für den Kunstrasenplatz Nußbach aufbringen müsse.

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„Um es einmal deutlich zu sagen: Es kommen rund 130 000 Euro an Fördermitteln vom Badischen Sportbund. 145 000 Euro an Barmitteln bringt der Sportverein Nußbach (SVN). Zusätzlich bringen die Mitglieder des SVN erhebliche Eigenleistungen ein, die nicht in den 145 000 Euro Barmitteln enthalten sind“, sagte Hettich.

Stadt erhält Geld zurück

Da der Sportverein Nußbach Bauherr der kompletten Anlage (Hang und Sportplatz) sei, werden vom Finanzamt etwa 50 000 Euro an Mehrwertsteuerzahlungen an den Sportverein Nußbach zurückvergütet. Dieses Geld werde der SVN wieder an die Stadt überweisen.

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Laut dem Ortsvorsteher ist es nun zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahrzehnten, dass der SVN eine sechsstellige Summe in den Ausbau beziehungsweise Erhalt des Sportplatzes investiert.

Klatsche ins Gesicht

Hettich kommentiert in Richtung Leserbriefschreiber: „Ich finde es unmöglich, dass Sie, Herr Hornung, mit Zahlen operieren, die jeglicher Grundlage entbehren. Es ist eine Klatsche in das Gesicht des Vorsitzenden und sämtlicher ehrenamtlich tätigen Mitglieder des SVN, die sich seit Jahrzehnten für den Erhalt des Vereins und die Förderung der Jugend einsetzen. Es wäre schön, wenn Sie Ihre Energie nicht in Leserbriefe, sondern in das Gemeinwohl und die Jugendarbeit einbringen würden. Im Übrigen hat sich der Vorsitzende nach über zwei Jahrzehnten sehr aktiver Vorstandsarbeit mit dem Kunstrasen Nußbach sicherlich kein Denkmal setzen wollen.“