Mit dem Jäger in den Wald – das war für die Gruppe der Zwei- bis Siebenjährigen aus dem Triberger Kindergarten St. Anna mit Eva Kern und Erziehern ein richtig tolles Erlebnis.

Viel gelernt

Auf der Kreisbachhöhe ging es los, voller Erwartung folgte die Gruppe dem Jäger Manfred Muschal in den Wald hinein. Zunächst erfuhren die Kleinen einiges über die Baumarten. Dass die reifen Zapfen bei Fichten nach unten hängen und bei Weißtannen nach oben stehen, wussten die meisten nicht. Muschal erklärte weitere Baumarten wie die Buche mit ihren Früchten, die Eberesche, hier Vogelbeere genannt, oder die Lärche, deren Nadeln sich im Herbst gelb färben und abfallen, um dann im Frühjahr wieder neu auszutreiben.

Präparierte Tiere versteckt

Interessant fanden die Kinder den Aufenthalt der Tiere im Wald und hier hatte Manfred Muschal sich etwas Besonderes ausgedacht. Er stellte seine präparierten Tiere zur Verfügung. Plötzlich entdeckte ein Kind einen kleinen Fuchs. Groß war die Freude, dass es nun so weiterging. Ein kleines Rehkitz lag da neben dem Dickicht und am Baum war ein Buntspecht angebracht. Die Kinder konnten nicht genug bekommen, jedes wollte eine, oder am liebsten alle, streicheln, tragen oder gar mit nach Hause nehmen.

Freude ist riesengroß

Aber das war noch nicht alles: Ein Dachs wartete noch, ein kleines Wildschwein, ein Wanderfalke hockte auf einem Ast und, ganz süß zum Entzücken der Kleinen, eine Waldohreule. Die Freude war bei jedem Fund riesengroß. Zudem erklärte Manfred Muschal noch den Aufenthalt der Tiere im Wald, und wovon sie sich ernähren. Außerdem wurde dann noch eine Salzleckstelle begutachtet, hier kämen oft Rehe, sagte Manfred Muschal.

Kinder tragen Präparate stolz zurück

Weiterhin konnte er die Entwicklung eines Rehbockgeweihes erklären, hieran könne man das Alter des Tieres erkennen. Außerdem hatte er verschiedene Pfeifen mitgebracht, aus denen Tier-Töne ertönten: Wie ruft ein Rehkitz oder welchen Rufton hat der Buntspecht? Voller Stolz trugen die Kinder dann, abwechselnd natürlich, die Tiere zum Ausgangspunkt zurück. Sie konnten sich kaum davon trennen – denn diese waren sicherlich der Höhepunkt dieses Waldrundgangs.