Derzeit müssen die Bewohner in Nußbach zahlreiche Verkehrsbehinderungen in Kauf nehmen. Die Ausbauarbeiten in der Hintertalstraße erfordern viel Nachsicht. Ein Durchkommen ist derzeit beim Kindergarten nicht möglich – auch abends nicht. In einer Länge von zwölf Metern sind Kanalsanierungen im Gange, die tiefe Grabungen erfordern. Im Teilstück bis zur Kirche müssen Wasserleitungen neu verlegt und angeschlossen werden.

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Die Grabungen für die Breitbandanschlüsse sind ebenfalls im Gange, derzeit von der Tiefental- zur Hintertalstraße sowie an der Bundesstraße. Weiter ist derzeit die Vordertalstraße wegen Holzfällarbeiten gesperrt. Eine nochmalige, spätere Sperrung wird nicht zu umgehen sein.

Die Behinderungen im Dorf sind nicht zu umgehen, derzeit sind Kanalsanierungen an der Einfahrt Klostertraße im Gange.
Die Behinderungen im Dorf sind nicht zu umgehen, derzeit sind Kanalsanierungen an der Einfahrt Klostertraße im Gange. | Bild: Dold, Priska

Ab dem Anwesen Wurst bis zur Einfahrt Alte Straße stehen noch Breitbandgrabungen an. Aus demselben Grund ist eine Sperrung ab Ortseinfahrt bis zur Kirche notwendig. Durch Brückenarbeiten und eine Bachquerung in Höhe Gasthaus „Krone“ wird dies erforderlich. Dann soll aber die Einbahnregelung Ortsausfahrt aufgehoben werden. Ortsvorsteher Heinz Hettich plädierte in diesem Zusammenhang für eine Ampelregelung.

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Alle Baumaßnahmen lägen derzeit voll im Zeitplan, verkündete er zuversichtlich. Die vorgesehene Verlegung der Glasfaserkabel sei bis Mitte Oktober abgeschlossen. Danach werde unverzüglich eingespeist.

Falsche Angabe

Wie bei der Veranstaltung im Triberger Kurhaus von der Firma Stiegeler bekannt gegeben, kann dann mit den Hausanschlüssen begonnen werden. Gelegt wird das Kabel von der Firma Leonhard Weis bis an die Grundstücksgrenze. Dass hier noch um die zehn Meter weiter kostenlos in die Grundstücke gegraben werde, wie von der Firma Stiegeler geäußert, sei falsch, revidierte Hettich.

Im Zeitplan

Ebenfalls im Zeitplan liegen die Bauarbeiten in der Hintertalstraße, so die Angaben der Baufirma K&W, gab Hettich bekannt. Dies sollte Anfang bis Mitte November sein. Es reiche auf alle Fälle, falls das Wetter mitspiele. Wäre dies nicht der Fall, werde nur die Tragschicht aufgetragen, so dass im Winter die Straße befahren werden kann. Notfalls erfolge das Aufbringen der Feinschicht im Frühjahr.

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Aber davon gehe derzeit niemand aus und alle hoffen, Ortsverwaltungen wie Baufirmen, dass der Spuk in Nußbach im Spätherbst ein Ende hat und wieder Ruhe einkehrt.