In der Kasse der Seelsorgeeinheit (SE) „Maria in der Tanne“ gab es im vergangenen Jahr ein dickes Minus. Das war den Ausführungen von Gerald Sandner, dem Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats zu entnehmen.

Jetzt kommt ein Gitter

Demnächst müsse noch das Tor zwischen der Wallfahrtskirche und dem Pfarrhaus mit einem Gitter verschlossen werden, wie Sandner versicherte. „Unbekannte verwüsten und beschmutzen immer wieder mutwillig die Toiletten“, zeigte er sich bestürzt. Aus seinen Worten ging hervor, dass der Stiftungsrat für alle Baumaßnahmen nach Möglichkeit Angebote von heimischen Firmen einholt und dann die günstigsten auswählt.

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Sandner berichtete in der letzten Sitzung des vergangenen Jahres über mehrere Stiftungsrat-Sitzungen. Aus allen fünf Pfarreien ist jeweils ein gewähltes Pfarrgemeinderatsmitglied in diesem Gremium, das für die Finanzen zuständig ist und dessen Vorsitzender der leitende Pfarrer der SE ist. Pfarrer Andreas Treuer ergänzte deshalb auch noch einiges aus seiner Sicht.

Das Pfarrhaus neben der Stadtkirche wurde für 125 000 Euro an eine Familie verkauft. Der Gewinn konnte teilweise zur Deckung des künftigen Jahresfehlbetrages genutzt werden.
Das Pfarrhaus neben der Stadtkirche wurde für 125 000 Euro an eine Familie verkauft. Der Gewinn konnte teilweise zur Deckung des künftigen Jahresfehlbetrages genutzt werden. | Bild: Maria Kienzler

Durch den Verkauf des Pfarrhauses neben der Stadtkirche wurde 2017 ein erheblicher Überschuss erzielt. Deshalb gab es im Jahr danach von der Diözesan-Kasse keine Ausgleichstock-Mittel. Sämtliche Baumaßnahmen mussten nun durch den laufenden Haushalt finanziert werden.

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Und solche Maßnahmen gab es einige. Bevor die Sanierungen und Bauvorhaben in Angriff genommen werden können, muss jedes Mal die Genehmigung durch die Kirchenbehörde in Freiburg eingeholt werden. In der Regel wird dann ein Zuschuss gewährt. In der Wallfahrtskirche musste zum Beispiel der Kamin wegen Versottung ausgefräst werden. Diese Maßnahme wurde im Dezember 2019 umgesetzt.

Schaltschrank wird saniert

In der Schonacher Kirche stehen mehrere Baumaßnahmen an, die bereits genehmigt sind. Die Heizung, die Glocken und der Schaltschrank in der Sakristei, an dem die ganze Elektronik hängt, müssen im Jahr 2020 dringend saniert werden.

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In der Pfarrkirche von Schönwald wurde kürzlich der Nahwärme-Anschluss installiert. Nur der defekte Glockenschlag ist noch nicht repariert.

Funkloch wird überwunden

Im Winterwald von Nußbach soll auf dem Grundstück der Kirche eine Mobilfunkstation aufgebaut werden, um Funklöcher zu überwinden. Im Nußbacher Kindergarten St. Sebastian wird zur Zeit die frühere Wohnung des Pfarrers zu Gruppenräumen umgebaut, damit die neuen Kleinkind-Gruppen aufgenommen werden können.

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„Der erste Bauabschnitt im Wallfahrtspfarrhaus mit der Dach- und Fassaden-Sanierung ist abgeschlossen“, freute sich Gerald Sandner. Genehmigt wurden vom Ordinariat für diese dringende Baumaßnahme 495 000 Euro, doch es entstanden Mehrkosten in Höhe von ungefähr 16 999 Euro, sodass eine halbe Million Euro überschritten wurde.

Das alte Mesnerhäuschen ist jetzt nicht mehr so teuer. Damit sich bald ein Käufer findet, wurde das Grundstück ringsum kurzerhand der Wallfahrtskirche zugeschlagen.
Das alte Mesnerhäuschen ist jetzt nicht mehr so teuer. Damit sich bald ein Käufer findet, wurde das Grundstück ringsum kurzerhand der Wallfahrtskirche zugeschlagen. | Bild: Maria Kienzler

Da das denkmalgeschützte Mesnerhäusle in Triberg immer noch nicht verkauft werden konnte, beschloss der Stiftungsrat, das angrenzende Gelände mit dem Grundstück der Wallfahrtskirche zu vereinigen. So wird der Kauf für den neuen Eigentümer etwas günstiger.

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