Triberg-Nußbach (nad) Natasza Deddner liegt das Künstlerische im Blut. Schon ihr Großvater war Kunstkritiker. Seit August dieses Jahres lebt die freischaffende Künstlerin mit ihren beiden Kindern Charlotte (7) und Maximilian (11) in Nussbach in der bekannten „Villa Fritsch“. Gerne würde sie sich mit anderen Künstlern der näheren und weiteren Umgebung austauschen. Deswegen kann sie sich auch einen regelmäßigen Künstlertreff vorstellen.

Geboren wurde Deddner in Krakau, sie wohnt aber seit mehr als 30 Jahren in Deutschland. 1996 erfolgte die Immatrikulation an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau im Fachbereich Malerei und Restauration.

In ihren Werken beschäftigt sich die Künstlerin nach eigener Aussage mit der Frage des Lebens, des menschlichen Daseins. Ideen oder Inspiration sammle sie in der Natur, die sie mit allen Sinnen aufnehme. Über ihre Arbeiten wurde geschrieben, sie überzeugten durch Dominanz und Farbintensität. Natasza Deddner führe den Betrachter in eine Welt des andauernden Gleichgewichts. Durch die Betonung der Ästhetik schafft sie intensive persönliche Momente. Derzeit gibt es in der Buchhandlung Schöneberger einen Linoldruck mit weihnachtlichem Motiv aus ihrem Atelier zu erwerben.

Momentan gibt Deddner in der Triberger Grundschule je einen Nachmittag in der Woche Kurse für kleine Nachwuchskünstler. Bis Februar läuft dieses Objekt, das sie Tierparade nennt. Dann will sie zum Abschluss einen Ausstellungsraum für die Arbeiten der Kinder suchen, um der Öffentlichkeit diese Werke vorzustellen. In Zukunft – so die Überlegung – könne sie sich weitere Workshops oder Ferienkurse für Kinder vorstellen.

Ihre eigenen Werke möchte sie bei einem Tag der offenen Tür in der „Villa Fritsch“ am Samstag, 10. Dezember, zwischen 16 und 18 Uhr in ihrem dort eingerichteten Atelier der Öffentlichkeit zugänglich machen.