Die Realschule Triberg und das Schwarzwaldgymnasium Triberg stellten sich beim Informationstag mit viel Engagement und umfangreichen, attraktiven Angeboten den künftigen Fünftklässlern und ihren Eltern vor. Beide Schulleiter, Thomas Seratio von der Realschule und Oliver Kiefer vom Schwarzwaldgymnasium, betonten den familiären Charakter ihrer Schulen. Und beide Rektoren betonten, dass die unverbindliche Grundschulempfehlung eine bewährte und gute Leitlinie für die Entscheidung zur richtigen weiterführenden Schule sei. „Schauen Sie nicht nach der besten Freundin oder Freund ihres Kindes“, war sich Thomas Seratio mit Oliver Kiefer einig, „ein Schulwechsel bringt viele neue Freunde mit sich.“

Marie und Fabian machen bei Anne Röderer erste Erfahrungen mit chemischen Reaktionen. Eine Schutzbrille für alle ist da Pflicht.
Marie und Fabian machen bei Anne Röderer erste Erfahrungen mit chemischen Reaktionen. Eine Schutzbrille für alle ist da Pflicht. | Bild: Rita Bolkart

An beiden Schulen wurden die Viertklässler mit witzigen Theaterstücken und fetziger Musik begrüßt. Ebenfalls gab es Bewirtungsangebote und die Möglichkeit, mit Schulleitung und Kollegium ins Gespräch zu kommen. Konrektor Michael Engst stellte in der Realschule den bilingualen Zug vor, den es nur an sehr wenigen Realschulen gäbe. Biologie und Erdkunde werden in englischer Sprache unterrichtet. Nach knapp zehn Jahren bewertete Michael Engst die Erfahrung damit als sehr erfolgreich für Schüler und Schule. Schulleiter Thomas Seratio erläuterte den Eltern die Methode des eigenverantwortlichen Lernens in Kombination mit dem Lerncoaching. So können die Schüler individuell über ein durchlässiges Lernstufenniveau gefördert werden.

Lehrer Christof Duffner hilft dem Viertklässler Gianvito bei der Feinarbeit für eine LED-Leuchte.
Lehrer Christof Duffner hilft dem Viertklässler Gianvito bei der Feinarbeit für eine LED-Leuchte. | Bild: Rita Bolkart

Berufsorientierung, außerschulische Aktivitäten, sportliche und musisch-kreative Angebote und Arbeitsgemeinschaften, Unterricht vor Ort und schulische Inhalte der Heimat waren weitere Merkmale, mit denen Thomas Seratio und Michael Engst die Lernzeit an der Realschule vorstellten. Die künftigen Viertklässler zogen in der Zwischenzeit durch die Unterrichtsräume und probierten das vielfältige Angebot aus.

Beim Informationstag probieren sich Naemi (von links), Nele und Vivian im Drucken aus.
Beim Informationstag probieren sich Naemi (von links), Nele und Vivian im Drucken aus. | Bild: Rita Bolkart

Das konnten sie im Anschluss auch im Schwarzwaldgymnasium. Sabrina Stock-Ochs hatte für den Schnuppertag gemeinsam mit dem Lehrerkollegium und den Schülern ein attraktives Informationsprogramm für die Viertklässler auf die Beine gestellt. Damit, so Schulleiter Oliver Kiefer, ergäbe sich eine tolle Möglichkeit, die Schule zu prüfen und zu entscheiden, wo es für die Viertklässler weiter gehen soll. Jeder, so Oliver Kiefer, habe seine besonderen Stärken und Talente, die es gelte zu fördern und weiterzuentwickeln. Darin sieht er eine zentrale Aufgabe des Gymnasiums. Er informierte die Eltern über die Förder- und Betreuungssituation und das Mittagessen, über Berufsorientierung und die sehr gute digitale Ausstattung des Gymnasiums.

Neuer Technikraum

Mit großer Freude präsentierten schließlich die Lehrkräfte den komplett neu gestalteten Technikraum, in dem Theorie und Praxis verknüpft werden können. Beide Schulen bieten Schülern und Eltern Unterstützung durch die Schulsozialarbeit und Beratungslehrer. Anmeldungen sind über die Internetseiten der Schulen möglich.