Die Helfer vor Ort des DRK-Ortsvereins Triberg-Schonach haben für ihren ehrenamtlichen Einsatz ein neues Fahrzeug. Es ist in Kooperation mit dem DRK Schönwald in der ganzen Raumschaft unterwegs und seine Besatzung leistet wertvolle Dienste.

Weites Einsatzfeld in der Raumschaft

Der stellvertretende Bereitschaftsleiter Uwe Boettcher belegte mit kontinuierlich steigenden Zahlen den Bedarf an den Helfern vor Ort. Er erläuterte den Anwesenden das weite Einsatzfeld. Sie unterstützen den Rettungsdienst bei zeitlichen Vorteilen, helfen in topografisch oder medizinisch schwierigen Situationen und funktionieren als Zubringer für den Rettungshubschrauber Christoph 11.

Einsätze bei Hausnotruf fast verdreifacht

Ein wachsendes Aktionsfeld birgt der Hausnotruf, dessen Einsätze sich in den vergangenen drei Jahren fast verdreifacht haben. Das neue Fahrzeug, so Uwe Boettcher, finanziert sich hauptsächlich durch den Verkauf des Vorgängerautos und durch die Einsatzabrechnungen. Außerdem wurde die Anschaffung vom Autohaus Siedle in Furtwangen und der Burger Group in Schonach äußerst tatkräftig unterstützt, formulierte er.

Der Regen kann die Stimmung nicht trüben: Die Beteiligten, allen voran die DRK-Einsatzkräfte, freuen sich über die Anschaffung.
Der Regen kann die Stimmung nicht trüben: Die Beteiligten, allen voran die DRK-Einsatzkräfte, freuen sich über die Anschaffung. | Bild: Rita Bolkart

Segnung nach kurzer Andacht

„Wenn die Kirche segnet, segnet sie nicht Metall, Glas und Gummi, sondern sie sieht dahinter den Menschen“, erklärte Diakon Klaus-Dieter Sembach, der nach einer kurzen Andacht das neue Einsatzfahrzeug segnete und Gottes Schutz erbat für alle, die damit unterwegs sein werden.

Dank an Helfer im Namen dreier Bürgermeister

Schonachs Bürgermeister Jörg Frey äußerte sich sehr erfreut im Namen aller drei Bürgermeister der Raumschaft, also auch für Schönwalds Bürgermeisters Christian Wörpel und Triberg Stadtoberhaupt Gallus Strobel, über den Dienst der Helfer vor Ort und dankte ihnen für ihre wunderbare Arbeit.

Große Bedeutung für den ländlichen Raum

Die Bevölkerung im ländlichen Raum profitiere sehr von den unterschiedlichen Diensten der Helfer, die damit die Sicherheitskette maßgeblich verstärkten. Seine Dankesworte richtete Frey auch an die Burger Group und das Autohaus Siedle, die „sehr zum Gelingen des Projekts beigetragen haben“. Er wünschte den Helfern stets rechtzeitig am Einsatzort anzukommen und gesund wieder den Rückweg anzutreten.

Anerkennung und Respekt

Winfried Baumann, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands, betonte die Wichtigkeit der Helfer in der Rettungskette und zollte ihrer Arbeit höchste Anerkennung und Respekt. Mit ihren topografischen Detailkenntnissen vor Ort wären sie für Rettungsdienste und Helikoptereinsätze eine unverzichtbare Hilfe.

Daniel Forwig leistete Vorarbeiten

Georg Wiengarn, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Triberg-Schonach, richtete seinen Dank an Bereitschaftsleiter Daniel Forwig. Er hatte sich intensiv mit der Ausrüstung des Fahrzeugs auseinandergesetzt und über der Ausstattung gebrütet, um den Helfern vor Ort bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen.

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