Wieder einmal an drei Tagen hat der FC Triberg dieses Jahr sein Sportwochenende auf die Beine gestellt. Genügend Anmeldungen von Jugendmannschaften sorgten dafür, dass am Sonntag ebenfalls Spaß-Kicken gezeigt wurde – auch wenn die Spiele am Nachmittag dann den einsetzenden Gewittern zum Opfer fielen.

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Das Betriebsturnier ist seit Jahrzehnten wichtiger Bestandteil, litt aber wieder unter dem Fernbleiben von Mannschaften aus Schonach. Dennoch traten in diesem Jahr wenigstens acht Teams an im Kampf um den neuen Wanderpokal der Stadt Triberg. Die Mannschaft der Sägerei Finkbeiner war einmal mehr die einzige, die keinen Profi dabei hatte. Sie schlug sich dennoch recht tapfer, landete aber heuer auf Platz sieben. Da auf zwei Kleinfeldern gespielt wurde, ging es zügig voran.

Schiedsrichter kaum gefordert

Kampfstark und auch spielerisch auf erstaunlich hohem Niveau präsentierten sich die Werksteams. Da habe es einige hochkarätige Spieler gegeben, die er gerne in seinen Reihen hätte, erklärte der Vorsitzende des FC Triberg, Clemens Scherzinger. „Wir waren sehr zufrieden, dass die Schiedsrichter kaum gefordert waren. Alle Spiele waren zwar durchaus vom Siegeswillen der Mannschaften geprägt, sie verliefen aber wie immer sehr fair“, sagte Scherzinger.

Pokalgewinner ist jede Mannschaft beim Betriebsturnier, Sieger aber ist zum zweiten Mal in Golge die Mannschaft Kammerer Gewindetechnik.
Pokalgewinner ist jede Mannschaft beim Betriebsturnier, Sieger aber ist zum zweiten Mal in Golge die Mannschaft Kammerer Gewindetechnik. | Bild: Fußballclub

Die Mannschaft Kammerer Gewindetechnik I aus Niederwasser setzte sich im Finale gegen das Team des KFZ-Treff Triberg durch. Platz drei ging an die Kicker der Schonacher Firma Wiha, die die EGT im kleinen Finale schlagen konnte. „Jetzt hat Kammerer schon zwei Mal den neuen Pokal geholt – der Chef wird sich freuen, wenn ich nächstes Jahr womöglich schon wieder wegen eines neuen komme“, sagte Scherzinger.

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Der Samstag gehörte zunächst den jüngsten Ballakrobaten, den Bambini, die mit sechs Mannschaften angetreten waren und mit viel Leidenschaft um jeden Ball kämpften. Am Nachmittag zeigten die Kicker der ersten Mannschaft in ihrem ersten Testspiel, dass sie sich nicht verstecken müssen: Am Ende stand es 3:3.

Duell auf neun Metern

Ein spezieller Höhepunkt war danach sicher der Neun-Meter-Cup, bei dem ein Team aus maximal sechs Spielern, also höchstens fünf Schützen und einem Torhüter bestand, der allerdings auch zugleich selbst Schütze sein durfte. „Hart am Tresen“ oder „AS Koma“ traten gegen „DDR“ oder „Meine Lieblingsmannschaft“ an. Das Finale gewann schließlich das Team „Straßenkobra“ gegen „AH Triberg II“. Die Handballer des TV Triberg besiegten im Spiel um Platz drei die „DDR“.

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Abends wurde die Tombola ausgelost. Hauptgewinne: ein Wertgutschein beim Triberger Sport- und Schuhhaus Rapp über 500 Euro, zwei VIP-Karten für den Schwarzwaldpokal 2020 in Schonach und ein Romantik-Gourmet-Menü im Schönwälder Hotel „Ochsen“.

Abbruch wegen Gewitter

Während am Sonntagvormittag fünf Mannschaften der F-Junioren antraten, begann der Nachmittag mit den E-Junioren. Er endete mit deftigem Gewitter und Starkregen nach dem zweiten Spiel. Nachdem das Turnier abgebrochen worden war, luden die Veranstalter die Mannschaften zu einer spontanen Pommes-Party ein als Ersatz für entgangene Spielfreuden. Auch das geplante Spiel der D-Junioren wurde sicherheitshalber ausgesetzt.

Dickes Lob

Perfekt organisiert hatten die Turnierleiter die Spiele, natürlich bis aufs unwägbare Wetter. Der Vorsitzende Clemens Scherzinger zeigte sich im Gespräch sehr zufrieden mit dem Verlauf und hatte ein dickes Lob für seine jungen Mit-Organisatoren mit Lisa Fehrenbach als Chefin parat, die jedoch hervorhob, dass sie sich jederzeit auch auf Felix Kentischer verlassen konnte.