Mit dem Gedächtnis an die Taufe Jesu ist die Weihnachtszeit offiziell vorbei, und auch in den Kirchen der Seelsorgeeinheit (SE) „Maria in der Tanne“ werden jetzt die Krippen und Tannenbäume weggeräumt.

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Doch am Sonntag leuchtete während der Messfeier in der Triberger Stadtkirche noch einmal der mächtige Christbaum im Altarraum, und zum Abschluss erklang das traditionelle Lied „O du fröhliche, selige Weihnachtszeit“. Da Pfarrer Andreas Treuer derzeit krank ist, feierte der Ruhestands-Geistliche Josef Beke, der früher Pfarrer in Tennenbronn war, den Gottesdienst mit den Gläubigen, während Diakon Klaus-Dieter Sembach die Predigt übernahm.

Immer wieder wird applaudiert, aber es gibt auch viele Gespräche, und vor allem wünschen sich die Mitarbeiter gegenseitig ein gesegnetes und gesundes neues Jahr.
Immer wieder wird applaudiert, aber es gibt auch viele Gespräche, und vor allem wünschen sich die Mitarbeiter gegenseitig ein gesegnetes und gesundes neues Jahr. | Bild: Maria Kienzler

80 Kirchenbesucher strömten nach dem Gottesdienst in den großen Pfarrsaal der Stadtkirche, in dem alles schon für den Neujahrsempfang der ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiter vorbereitet war. Die Pfarrgemeinderäte (PGR) hatten auf den Tischen leckere Häppchen platziert, und Getränke aller Art gab es an den Theken.

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Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gerald Sandner begrüßte die Musikgruppe und bedankte sich für ihr Spiel beim Gottesdienst. Auch der Neujahrsempfang wurde von der Band „Beate und die Ärzte“ mit Musik eröffnet und begleitet, und – wie schon in der Kirche – sparten die Zuhörer nicht mit Beifall. Thomas Schwarz spielte bei allen Liedern die Querflöte, Beate Adam die Blockflöte, und Gerhard Adam begleitete die Songs am Klavier.

Mit ihrer Musik umrahmen Beate Adam und die Ärzte den Neujahrsempfang. Im Bild ist der Mediziner Thomas Schwarz zu sehen, während Beate Adam Flöte spielt.
Mit ihrer Musik umrahmen Beate Adam und die Ärzte den Neujahrsempfang. Im Bild ist der Mediziner Thomas Schwarz zu sehen, während Beate Adam Flöte spielt. | Bild: Maria Kienzler

Sandner hieß alle Mitarbeiter willkommen und vergaß auch die Gäste nicht, die sich Zeit genommen hatten für den Neujahrsempfang der SE. Zu ihnen gehörte Karin Müller, die Kirchengemeinderatsvorsitzende der evangelischen Kirche sowie Jochen Setzer, der neue Seelsorger der Neuapostolischen Kirchengemeinde von Triberg.

Lob für die Sternsinger

Bei seinem Rückblick auf das vergangene Jahr lobte Gerald Sandner vor allem die Sternsinger, die jedes neue Jahr mit guten Taten beginnen und von Haus zu Haus ziehen, um Kindern und Jugendlichen in anderen Ländern mit ihren Spenden zu helfen. In vier Pfarreien gibt es Pfarrfeste. Der Gesamterlös von 10.000 Euro im Jahr 2019 wurde komplett für den Umbau des Pflegeheims St. Antonius gespendet, wofür es ebenfalls ein dickes Lob gab.

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Auch auf das Spendenmodell mit dem jeweiligen Spendenstand, das in der Wallfahrtskirche aufgebaut ist, wies der Vorsitzende hin. „Für den ersten Sanierungsabschnitt des Wallfahrtshauses, der etwas mehr als eine halbe Million Euro kostete, müssen wir aus eigenen Mitteln 150.000 Euro aufbringen, und dabei sind unsere Rücklagen nahezu aufgebraucht“, warb er um weitere Spenden.

Wahlen stehen an

Sandner erinnerte noch an die Pfarrgemeinderatswahlen am 22. März. „Bis zum 26. Januar können in den Pfarrbüros Kandidaten vorgeschlagen werden“, informierte er. Der PGR-Vorsitzende verschwieg auch nicht die neuen Pläne der Erzdiözese Freiburg in Bezug auf die Pastoral 2030 und kündigte in Bezug auf die derzeitigen Seelsorgeeinheiten grundlegende Veränderungen an.

Zum letzten Mal leuchtet hier der große Christbaum, der bis an die Decke reicht und der vom Schonacher Gemeindehofbauer Emilian Kienzler gespendet wurde.
Zum letzten Mal leuchtet hier der große Christbaum, der bis an die Decke reicht und der vom Schonacher Gemeindehofbauer Emilian Kienzler gespendet wurde. | Bild: Maria Kienzler

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