Nach längerer Suche hat der Sozialverband VdK einen vorläufigen Unterschlupf gefunden. Nach der Schließung des Hotels „Bären“ hatte man die Cafeteria des Pflegeheims im Auge, doch diese fiel wegen des Umbaus aus. In die Zunftstube der Narren ging es daher zur Hauptversammlung. Entsandt hatten die Stadt Triberg Bürgermeisterstellvertreter Klaus Nagel und die Gemeinde Schonach Bürgermeisterstellvertreterin Petra Hettich.

Wahlen bekräftigen Kontinuität

Bei den Wahlen wurde André Priem als Vorsitzender bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Willi Reiner, Kassierer Peter Birkenholz, die Frauenbeauftragte Ilka Ketterer und Schriftführerin Erika Probst. Die Beiräte Ute Rißler und Gerhard Droll werden durch Christine Haller, Diana Reiner und Lothar Spitz komplettiert.

Tätigkeiten nahtlos fortgesetzt

Schon vor dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Robert Teufel hatte sein Nachfolger André Priem dessen beratende Tätigkeit wie auch die Sprechstunden im Kurhaus der Wasserfallstadt nahtlos fortgesetzt. Er berät nach wie vor jeweils am ersten und dritten Mittwoch im Monat im Kurhaus zu vielerlei Fragen des Sozialrechts – und wenn er sich überfordert fühlt, holt er sich auch gerne Rat beim Rechtsanwalt des Sozialverbands.

Vielseitige Unterstützung

Ansonsten sei er behilflich beim Ausfüllen von Formularen, er helfe bei Widerspruchsverfahren, gebe Richtungsweisungen auch bei der Beantragung von Behindertenausweisen, bei Fragen rund um Pflege, Hilfsbedürftigkeit und unterstützte auch bei Behördengängen. Wichtig sei ihm, dass er auf die Wahrung der Widerspruchsfristen hinweise.

Medizinischer Dienst soll unabhängig werden

Besserung erhoffe er sich beim Medizinischen Dienst, der künftig von den Krankenkassen losgelöst werden soll. Um für seine Tätigkeit gerüstet zu sein, hat er bereits etliche Schulungen absolviert und will sich weiterhin auf dem Laufenden halten. Deutlich zugenommen habe die Fahrtätigkeit – er mache immer mehr (notwendige) Hausbesuche und begleite bei stets zunehmenden Behördengängen.

Viele soziale Treffen

Schriftführerin Erika Probst erläuterte die vielen sozialen Treffen der Ortsgruppe, die mit dem beliebten Neujahrsempfang begannen – 2018 noch im Bären. Bestens sei wieder der Kaffee-Nachmittag im Pflegeheim angekommen. Der Jahresausflug zum Freiburger Mundenhof war ein voller Erfolg. Zum Volkstrauertag würden Vertreter des Sozialverbands bei den entsprechenden Feierlichkeiten in alle drei Gemeinden kommen, auch in diesem Jahr.

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Großspende reißt Loch in Kasse

Nachdem im vergangenen Jahr wegen einer Großspende ein Loch in die Kasse gerissen worden war, konnte Kassierer Peter Birkenholz für 2018 bessere Zahlen vermelden. Dennoch sei man, schon wegen der Beratungstätigkeit, weiterhin auf Spenden angewiesen. Mehr als 400 Euro machten allein die Fahrtkosten für Ämter-Begleitung mittlerweile aus. Erstmals sei nun auch die Gemeinde Schönwald Mitglied.

Ehrenamtliche Arbeit von herausragender Bedeutung

„Ohne Eure ehrenamtliche Tätigkeit kämen auf die Stadt und die beiden Gemeinden wesentliche Mehrkosten zu“, betonte Bürgermeisterstellvertreter Klaus Nagel, der auch im Namen seiner Schonacher Kollegin sprach. Leider werde Deutschland immer bürokratischer. „Einen besseren Termin als den heutigen hättet Ihr schwerlich finden können“, erkannte der Historiker. 30 Jahre Mauerfall, die Reichspogromnacht und weitere historische Ereignisse prägten dieses Datum.

Ehrungen für treue Mitglieder

Auch Ehrungen gab es, wenn auch nicht mehr so hochkarätige wie in der vergangenen Zeit. Seit zehn Jahren gehören Ilka Ketterer, Isolde und Bernd Rinnus, Reinhold Kuner und Klaus Nobreit dem Ortsverein an. Sie erhielten das Treue-Abzeichen in Silber. Auf einen Vortrag zum Thema Frühverrentung am 11. März 2020 wurde hingewiesen und auf die Verschiebung des Neujahrsempfangs auf den 25. Januar.

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