„Rechtzeitig zum Weihnachtszauber“ ist alles fertig. Sehr zur Erleichterung von Bürgermeister Gallus Strobel wurde das Parkdeck "Badinsel" jetzt der Öffentlichkeit übergeben. Erhofft hatte er sich bei Beginn der Arbeiten im Mai eine Eröffnung bereits Mitte August. Doch einige Hindernisse machten den Bauarbeitern zu schaffen.

Dazu gehörte ein riesenhafter Felsblock aus bestem Triberger Wollsackgranit ebenso wie belastetes Erdreich, das für 180 000 Euro auf eine spezielle Deponie gekarrt werden musste. Dazu kamen Mehrkosten für die Auffüllung auf gründungsfähigem Boden mit Magerbeton und weitere Zusatzkosten.

Fast der komplette Gemeinderat hat sich versammelt, als Architekt Volker Moosmann, der Polier der Firma Stumpp Rainer Hock, Rolf Dickmann, Bürgermeister Gallus Strobel und Bürgermeisterstellvertreter Alfred Schlösser (von links) das Parkdeck "Badinsel" offiziell eröffnen.
Fast der komplette Gemeinderat hat sich versammelt, als Architekt Volker Moosmann, der Polier der Firma Stumpp Rainer Hock, Rolf Dickmann, Bürgermeister Gallus Strobel und Bürgermeisterstellvertreter Alfred Schlösser (von links) das Parkdeck "Badinsel" offiziell eröffnen. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Zunächst wurde noch mit Mehrkosten in Höhe von 470 000 Euro gerechnet. Tatsächlich, so Strobel, seien es nun lediglich 300 000 Euro. Da die untere Etage für Bürger sowie Mitarbeiter von Triberger Firmen reserviert ist, wurde zugleich der Stadtsanierungszuschuss um 31 000 Euro gekürzt. 90 bewirtschaftete Parkplätze entstanden so bei Rohbaukosten von 1,8 Millionen Euro.

Allerdings ist auch nach der Inbetriebnahme noch nicht alles fertig: 2019 soll der bisher etwas nüchterne Bau noch ein wenig aufgehübscht werden: Die einzelnen Parkdecks erhalten eine farblich gestaltete Beschichtung wie bei der Parkgarage. Ein Steg soll direkt zum Marktplatz führen. Zudem sollen im Frühjahr Rankpflanzen gesetzt werden.

Zu seinem eigentlichen Zweck genutzt werden, kann das Parkdeck "Badinsel" aber schon. Die obere und mittlere Ebene mit der Zufahrt über die Schwendistraße ist mit der „Bürgerparkplakette“ (kostet ab Januar 25 Euro) eine Stunde kostenfrei. Das untere Parkdeck mit Zufahrt von der Hauptstraße aus ist für Dauermieter reserviert. Zehn Parkplätze sind für Anschlüsse für Elektrofahrzeuge vorgesehen.