Ab Mitte 50, erläuterte Sabine Hummel, nehme die Gehirnleistung im normalen Alterungsprozess an Leistungsfähigkeit ab. Dies macht sich durch Wortfindungsstörungen oder schlechteres Namensgedächtnis bemerkbar. „Das hat nichts mit Demenz zu tun“, beruhigte sie ihre Zuhörerinnen, „das ist ein ganz normaler Vorgang.“

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Mit Gedächtnistraining, Wortspielen, Koordinationsübungen und Schulung der Denkflexibilität könne aber jeder seine grauen Zellen fit halten. Hummel riet allen dazu, die Kommunikation zu suchen. Nach einer theoretischen Einführung zur Funktion des Gehirns, waren bei diesem Mitmachvortrag alle Teilnehmer gefordert und gefragt.

Effektive Übungen

Im Laufe des sehr unterhaltsamen Abends erfuhren die Frauen, wie einfach es sein kann, sein Gedächtnis auf Touren zu bringen und wie wenig es braucht, mit effektiven Übungen den Wortschatz zu erhöhen. Mehr als 20 Begriffe fanden die Frauen, um finanzielle Zuwendungen korrekt und treffend zu bezeichnen.

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Bei einem weiteren Spiel galt es, mehrdeutige Worte zuzuordnen und um die Ecke zu denken. Insbesondere die Koordinationsübungen, die Sabine Hummel mit ihren Teilnehmerinnen testete, hatten es in sich und sorgten für viel Gelächter. Es reichten die zehn Finger beider Hände, die dem Befehl des Gehirns nicht folgten.

Gedächtnistrainerin Sabine Hummel aus St. Georgen gibt den Landfrauen der Raumschaft Triberg klare Anweisungen zur nächsten Übung.
Gedächtnistrainerin Sabine Hummel aus St. Georgen gibt den Landfrauen der Raumschaft Triberg klare Anweisungen zur nächsten Übung. | Bild: Rita Bolkart

„Hier ist der Weg das Ziel“, beruhigte Sabine Hummel die Landfrauen. Wer die Übungen beherrscht, muss sich eine neue Herausforderung suchen – sofern die Koordination weiter geschult werden soll.