Die viele Arbeit der vergangenen Jahre und das Wühlen im Dreck haben sich offensichtlich weitgehend ausgezahlt. Bei der diesjährigen Stadtputzte in Triberg gab es weder die spektakulären Funde der Vorjahre noch die riesigen Mengen an Müll.

Große Abfallsäcke nötig

Jedoch: Nachdem zwei Jahre lang der größte Schuttabladeplatz – die sichelförmige Ausweichstelle oberhalb des Scheffel-Parkplatzes nahe des Kreisverkehrs Adelheid – relativ sauber war, fand sich hier in diesem Jahr wieder das gewohnte Bild. Mehrere großformatige sowie kleinere Abfallsäcke waren zur Bergung des Mülls nötig.

Das Team des Angelsportvereins kümmert sich um die Bäche Gutach und Schonach.
Das Team des Angelsportvereins kümmert sich um die Bäche Gutach und Schonach. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Helfer müssen in manchen Gebieten sehr sportlich sein

Gerade an dieser Stelle wie am darunter liegenden Waldparkplatz kann man allerdings nur sehr sportliche Personen einsetzen, da das Gelände sehr steil und unwegsam ist. Seit Jahren sind hier stets Mitglieder des Karateclubs und der islamischen Gemeinde tätig. Ähnlich problematisch gestaltete sich der Einsatz des Angelsportvereins, allerdings ohne die gigantischen Mengen an Müll.

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Etliche Gruppen beteiligt

Relativ wenig Abfälle kamen bei den anderen Gruppen zusammen. Auch die Skizunft, die von der Gemarkungsgrenze nahe der eigenen Skihütte bis zur Jugendherberge tätig war, stieß nicht auf außergewöhnliche Abfälle, sondern auf Alltäglicheres wie Pappbecher für Kaffee und Ähnliches. In der Unterstadt waren es die Mitglieder der Stabhalterei und der Kleintierzüchter, die für Ordnung sorgten.

Großzügig verteilt der Bauhof der Stadt Handutensilien an die Städtleputzer.
Großzügig verteilt der Bauhof der Stadt Handutensilien an die Städtleputzer. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Laub im Waldsportbad beseitigt

Auch die Stadtbediensteten griffen ins Geschehen ein: Sie beseitigten gemeinsam mit dem Jugendhaus Laub im Waldsportbad.

Dankeschön vom Bürgermeister

Bürgermeister Gallus Strobel dankte den vielen Vereinsvertretern und Privatpersonen beim abschließenden Imbiss im Kurhaus. Er sei dieser Tage in einer Stadt „mit einem Oberbürgermeister“ gewesen, die keinen Stadtputz durchführt – „und das sieht man auch“. Er freue sich, dass so viele für ein sauberes Städtchen unterwegs gewesen seien. „Jetzt kann sich Triberg wieder sehen lassen“, betonte der Schultes.