Die kalte Jahreszeit ist angebrochen. Die Stadtverwaltung Triberg bittet daher die Bevölkerung um Mithilfe für einen reibungslosen Winterdienst. Dieser sei für die Fahrer ein harter Job, in kritischen Situationen manchmal eine Herausforderung und zudem eine kostspielige Angelegenheit.

Sträucher stutzen

Es wird darum gebeten, folgendes zu beachten: Das Straßenlichtraumprofil muss freigehalten werden, das heißt, Bäume und Sträucher sind zurückzuschneiden. Dies betrifft auch Privatgrundstücke im Stadtbereich, wo Sträucher stark in den Gehwegbereich hinein gewachsen sind. Verkehrszeichen und Straßenlaternen, die an Privatgrundstücken stehen, sind von Bewuchs frei zu halten, damit sie einsehbar sind.

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Beim Parken im Straßenbereich sollte eine ausreichende Trasse für den Räumdienst freigehalten werden. Auf Wendeplätzen dürfen keine Fahrzeuge abgestellt werden, sonst werden diese nicht geräumt.

Platz zum Wenden

Mülleimer oder sonstige Gegenstände sollten nicht auf der Fahrbahn abgestellt werden. Viehzäune müssen entlang der Räumstrecke im Winter abgebaut werden, um Schäden oder Behinderungen der Räumfahrzeuge zu vermeiden. Bei Hofzufahrten im Außenbereich sollte den Räumfahrzeugen ausreichend Platz zum Wenden zur Verfügung stehen.

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Außerdem möchte die Stadtverwaltung auf die Übertragung der Räum- und Streupflicht der privaten Anlieger auf Straßen und Gehwege hinweisen. Insbesondere enthält die Satzung die Verpflichtung, dass Straßenanlieger Gehwege und sonstige näher bezeichnete Flächen räumen und streuen müssen. Die Gehwege sollten werktags bis 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 9 Uhr geräumt und gestreut sein. Diese Pflicht endet um 21 Uhr. Anwohner die ihrer Räum- und Streupflicht nicht nachkommen, müssen mit einem Bußgeld rechnen.

Alle Regeln als Download

Die Satzung der Räum- und Streupflicht gibt es auf der Homepage der Stadt Triberg. Sie kann zudem bei der Stadtverwaltung eingesehen oder angefordert werden.