„Deutlich weniger Schwimmer als in den Vorjahren, vielleicht auch wegen der Vielzahl weiterer Termine rund um Triberg“, stellte ein sichtlich angeschlagener Lutz Lorbeer fest.

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Der Schwimmmeister war mehr als 24 Stunden auf den Beinen. Lorbeer hatte sich mit seinem Team mächtig ins Zeug gelegt. Bis zur Siegerehrung galt es alles auszuwerten – 251 Schwimmer (Vorjahr: 312) aus 27 Vereinen (33) – und die Urkunden auszudrucken. Ein Stromausfall durch Blitzeinwirkung funkte ihnen dazwischen.

Viel zu tun haben die Rundenzähler, da gibt es keine Zeit für einen Plausch.
Viel zu tun haben die Rundenzähler, da gibt es keine Zeit für einen Plausch. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Gegenüber 2016 habe sich die Zahl der geschwommenen Kilometer deutlich verringert auf 823,1 Kilometer, im Vorjahr waren es mit 1131,2 Kilomatern ein neuer Rekord, vielleicht auch deshalb, weil es am Morgen so kühl war.

Nußbach profitiert von Bechtels

Zwei Mal in Folge war der Tierschutzverein mit um die 160 Kilometern vorne gelgen. Dieses Mal trug der SV Triberg mit 116 750 Metern den Sieg bei den Vereinen davon. Der Tierschutzverein kam auf Platz zwei mit 113 850 Metern. Der Sportverein Nußbach profitierte wieder einmal von den Leistungen der Familie Bechtel und kam mit 91 800 geschwommenen Metern auf den Bronzeplatz.

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Ein Rehateam der Asklepios-Klinik – ausschließlich Patientinnen mit hohen Graden an Beeinträchtigungen – erreichte mit 17 500 Metern den zwölften Platz. In der Familienwertung erzielten die Bechtels mit 59 200 Metern die Bestmarke, die Familie Jaegle aus Hornberg folgte mit 37 800 Metern.

Während im 50-Meter-Becken die Runden zählen, gibt John Cotney am Kiosk ein Konzert.
Während im 50-Meter-Becken die Runden zählen, gibt John Cotney am Kiosk ein Konzert. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Jüngste Schwimmerin mit fast drei Jahren war Mia Baydenk, Heinrich Bolte mit 81 Jahren der Älteste. Die Gesamtwertung bei den Frauen ging an Sabine Thurmann aus Berlin (27 500 Meter), vor Birgit Wöhrle (20 500 Meter) und Finja Fischer (16 710 Meter). Josef Rumpf siegte bei den Männern mit 20 060 Metern vor Jan (20 060,5 Meter) und Peter Bechtel (18 800 Meter). Bürgermeisterstellvertreter Klaus Nagel bezeichnete diese Aktion als ausgezeichnete Werbung für das Waldsportbad und die teilnehmenden Vereine. Das Bad erhält die Hälfte der Sponsorengelder für Verschönerungen.