„Ich denke, mit unseren 60 Euro im Jahr sind wir ganz gut aufgestellt“, fasste Georg Wiengarn, der Vorsitzende des Triberger Stadtverbands, zusammen. Allerdings, so warnten Schatzmeister Lothar Hoch und Kassenprüfer Klaus Wangler, werde mit der Zeit aufgrund höherer Abgaben an Kreis-, Landes- und Bundesverband vom Beitrag der Ortsgruppenmitglieder nichts mehr bleiben. Wangler sagte, dass von den Ortsverbänden erwartet werde, neue Mitglieder zu generieren – was aber bei stetig steigenden Beiträgen eigentlich keiner erwarten könne. Aufgrund der Bundestagswahlen musste Hoch für das Berichtsjahr in die Reserven greifen. Die derzeitige Mitgliederzahl liege wegen eines Todesfalls bei nunmehr 27.

Ein „schwieriges Jahr mit unerquicklichem Ende“ hatte Wiengarn als Vorsitzender erlebt, allerdings maße er sich nicht an, die Bundespolitik zu bewerten. „Mir und uns geht es nur um Triberg. Ich appelliere an die anderen Fraktionen, sich in der Sache daran zu halten und keine Rundumschläge zu verteilen – nur gemeinsam können wir etwas erreichen“, stellte er fest.

Über die vielfältigen Aktionen des Ortsverbands berichtete Schriftführer Martin Mayer. Besonders gut angekommen sei die Teilnahme am Lebendigen Adventskalender, bei der die Ortsgruppe mit sechs Kindern das Stück „Die Hirtenjungen“ spielte. Im Anschluss beim zweiten Weihnachtsessen wurde über die damals noch aktuelle Jamaika-Koalition gesprochen. Der Kreisparteitag in Vöhrenbach brachte neben einem klaren Bekenntnis zum Glasfaserausbau auch die Forderung nach Wiedereinführung der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung.

2018 soll eine Wanderung auch für Nichtmitglieder stattfinden, die eventuell mit gemeinsamem Grillen enden soll. Slle Anwesenden sprachen sich dafür aus, wieder am Lebendigen Adventskalender mitzuwirken.