Heftige Kritik musste Bürgermeister Gallus Strobel am Ende der jüngsten Gemeinderatssitzung in Triberg einstecken. Grund dafür war das Interview betreffs seines Rücktritts aus der CDU, das er dem SÜDKURIER einige Tage zuvor gegeben hatte.

Wortwahl als „unterste Schublade“

Zunächst war es Susanne Muschal, Fraktionssprecherin der SPD, die vor allem die Wortwahl Strobels als „unterste Schublade“ bezeichnete. Hauptsächlich der respektlose Ton bei seinen Seitenhieben gegen die Bundeskanzlerin machte ihr wie auch ihrem Fraktionskollegen Friedhelm Weber dabei zu schaffen. Es gehe nicht an, die mächtigste Frau der Bundesrepublik als „das Merkel-Mädchen“ zu titulieren.

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Weber: Strobels Parteiaustritt respektlos gegenüber CDU

Zudem, so Weber, habe die CDU dem Bürgermeister bei drei Wahlen den Steigbügel gehalten, ihm zum Wahlerfolg verholfen, da sei es seiner Meinung nach respektlos, die Partei zu verlassen.

Strobel sieht Schuld bei Bundes-CDU

Er stehe zu jedem Wort, das er im Interview gesagt habe, entgegnete Strobel den Attacken der beiden Sozialdemokraten – und sein Parteiaustritt habe nichts mit den Christdemokraten der Wasserfallstadt zu tun, sei vielmehr nur dem Auftreten der Bundes-CDU geschuldet. Und zudem seine eigene freie Entscheidung, betonte das Stadtoberhaupt abschließend.

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