Sommerzeit ist auch die Zeit, in der sich Abgeordnete in ihren Wahlkreisen öfters sehen lassen. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Karl Rombach besuchte diese Woche Triberg – und zwar in Begleitung von der Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU).

Gurr-Hirsch war schon mehrfach in der Region zu Gast

Die Staatssekretärin ist keine Unbekannte in der Raumschaft, war sie doch beim Jubiläum des Bezirksimkervereins Triberg ebenso zu Gast wie beim Jubiläumsfest des Landesverbands für Rassegeflügel, das in Schönwald gefeiert wurde. Diesmal war es ein Besuch, der gemeinsam mit Karl Rombach der Wirtschaft und der Gemeindeentwicklung galt.

Eintrag ins Goldene Buch

Erste Station war das Rathaus Triberg mit Begrüßung und Eintrag ins Goldene Buch der Stadt. Dann folgte das Gewerbegebiet Adelheid, wo eine Abordnung mit Bürgermeister Gallus Strobel, dem CDU-Fraktionssprecher Klaus Wangler, dem Nußbacher Ortsvorsteher Heinz Hettich, sowie Hauptamtsleiterin Barbara Duffner interessiert den Ausführungen des Mitinhabers der Firma TCS, Florian Herth, und des Standortleiters Arnold Heine lauschten.

Vom Alublock, den Standortleiter Arnold Heine (rechts) mit Geschäftsführer Florian Herth (zweiter von rechts) zeigt, zum Lautsprechermodul: Mit modernsten Fräsmaschinen fertigt TCS am Standort Adelheid. Beeindruckt zeigen sich (von links) Klaus Wangler, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und Karl Rombach.
Vom Alublock, den Standortleiter Arnold Heine (rechts) mit Geschäftsführer Florian Herth (zweiter von rechts) zeigt, zum Lautsprechermodul: Mit modernsten Fräsmaschinen fertigt TCS am Standort Adelheid. Beeindruckt zeigen sich (von links) Klaus Wangler, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und Karl Rombach. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Man beschäftige sich mit Produkten für Standardanwendungen wie Türsprechanlagen und sei auch Projektpartner für Groß- und Sonderanlagen. „Dabei legen wir Wert auf ein ganzheitliches Verständnis der Projektaufgabe, um nicht nur die technologisch, sondern auch die langfristig und wirtschaftlich beste Umsetzung anzubieten. Wir springen nicht auf jeden Zug auf“, betonte Herth.

Fast wäre die Firma nach Mönchweiler gezogen

Im Jahr 2007 sei er, nachdem schon beinahe Mönchweiler als neuer Standort festgestanden habe, auf Anraten seines Großvaters Lukas Duffner, auf die Adelheid gegangen – und habe spontan beschlossen, dass dies der rechte Platz sei, so Herth.

„Schönstes Gewerbegebiet Deutschlands“

„Im schönsten Gewerbegebiet Deutschlands“, wie Bürgermeister Strobel angesichts des herrlichen Ausblicks stolz verkündete. Dank großzügiger Unterstützung seitens der Stadt wie auch des Landes habe man eine gesunde Ausgangslage.

Firmenzentrale in Sachsen-Anhalt

Die Zentrale des Hauses, das von Otto Duffner im Jahr 1995 gegründet wurde, liege weiterhin in Genthin in Sachsen-Anhalt. Weltweit beschäftig die Firma etwa 340 Mitarbeiter. Rund 50 Prozent der Produktion gehe ins Ausland, in den vergangenen Jahren habe man ein stetes Wachstum erleben dürfen, erklärte Herth. Auf der Adelheid habe man mit zwei Mitarbeitern begonnen, mittlerweile seien es 18.

Nicht nur digital

Wie in vielen Bereichen beschäftige man sich auch bei TCS mit der digitalen Herausforderung, doch fahre man derzeit eher „hybrid“, also mit einer Kombination verschiedener Technologien. Denn was nütze die beste volldigitale Anlage bei einem Stromausfall?

Kurzführung durch das Unternehmen

Bei einer anschließenden Kurzführung durch die derzeit urlaubsbedingt stehende Fertigung, untermauerte Standortleiter Arnold Heine die Worte Herths. Er zeigte auf, dass TCS weniger mit Kunststoffen, sondern mehr mit Aluminium arbeite. Die Staatssekretärin zeigte sich sehr interessiert und stellte beim Vor-Ort-Besuch auch viele informelle Fragen.

Ein Lieblingsprojekt für Nußbach zeigt Ortsvorsteher Heinz Hettich (links): Den Umbau des Rathauses zum Dorfgemeinschaftshaus. Friedlinde Gurr-Hirsch ermuntert ihn im Beisein von Gallus Strobel, Karl Rombach und Klaus Wangler, einen Förderantrag zu stellen, da auch der Dorfladen im kleinen Triberger Ortsteil erhalten werden soll.
Ein Lieblingsprojekt für Nußbach zeigt Ortsvorsteher Heinz Hettich (links): Den Umbau des Rathauses zum Dorfgemeinschaftshaus. Friedlinde Gurr-Hirsch ermuntert ihn im Beisein von Gallus Strobel, Karl Rombach und Klaus Wangler, einen Förderantrag zu stellen, da auch der Dorfladen im kleinen Triberger Ortsteil erhalten werden soll. | Bild: Hans-Jürgen Kommert

Beim anschließenden Besuch im Rathaus in Nußbach ging es um ein Lieblingsprojekt von Ortsvorsteher Heinz Hettich. Seit der Jahrtausendwende beschäftigt er sich immer wieder mit der Generalsanierung des Rathauses und dem Umbau zum Dorfgemeinschaftshaus.

Staatssekretärin wartet auf Förderantrag

Da auch der Dorfladen dabei erhalten bleiben soll, sieht die Staatssekretärin gute Chancen auf eine Förderung aus Mitteln des Entwicklungsprogrammes Ländlicher Raum (ELR). Sie warte auf den Förderantrag und zeigte sich auch hier bei der Vor-Ort-Besichtigung der Dorfmitte sehr interessiert. Sie warf erfreut auch einen Blick auf die Blumenpracht und auf den großzügig gestalteten Platz zwischen Dorfkirche und Rathaus.